Meine Reaktion, als ich herausfand, dass Johnny Depp nächstes Jahr 50 wird.

17. Januar 2012 um 10:52 | Veröffentlicht in Die Welt..., Kino / Film, The Real Deal | 4 Kommentare
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Eben gerade war der noch an die 30. Höchstens!

Wham! – SPECIAL: Pirates of the Caribbean 5

8. Juli 2011 um 11:20 | Veröffentlicht in Kino / Film, Wham! | 18 Kommentare
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Es geht hier nicht darum, dass ein fünfter Pirates of the Caribbean-Teil kommt, das war schon lange klar, erst recht, als „On Stranger Tides“ als erst achter Film überhaupt, die Milliardenmarke knackte und vermutlich auch die Franchise-interne Bestmarke von 1’066 Millionen, momentan gehalten von „Dead Man’s Chest„, fallen wird. Nein, ich finde vorallem spannend, was im Moment so über das Projekt genau gesagt wird. Darum hier die Facts:

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Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides (2011)

19. Mai 2011 um 10:25 | Veröffentlicht in Die Welt..., Ich, Kino / Film, Musik | 19 Kommentare
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„Did everyone see that? Because I will not be doing it again.“

Kino-Highlight Nummer 1 des Jahres 2011 – Check! Wer meine Vorfreude im Vorfeld miterlebt hat, die von Abwarten des ersten Trailers bis zum Ticketkauf am ersten Vorverkaufstag reichte, weiss, dass Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides, der vierte Teil der Piratensaga um Captain Jack Sparrow, für mich mehr als nur „Ach, der läuft auch noch“-Kino darstellt. Die erste Trilogie wurde mit dem Tod Davy Jones durch Will Turner abgeschlossen, die Story musste zwangsläufig in anderen Bahnen fortgehen. Als dann die Hälfte der Hauptdarsteller mit noch lebenden Charakteren absprang beschloss man bei Disney einen Neuanfang. Back to the Roots – nach den nicht nur positiven Meinungen zu den Sequels wollte man wieder den Funken des ersten Teils entfachen, und beschloss dabei auf einige wenige Charaktere zu setzen und das ganze eine Nummer kleiner aufzuziehen.

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Rango (2011)

6. März 2011 um 02:39 | Veröffentlicht in Ich, Kino / Film | 28 Kommentare
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Go to hell! – Where do you think I came from?

Die letzten beiden Filme, die ich im Kino gesehen habe, waren Western. Dabei wäre eigentlich geplant gewesen, dass die letzten beiden Filme, die ich im Lichtspieltheater geschaut habe, jene beiden mit den meisten Oscar-Nominationen sind. Nach „True Grit“ wollte ich mir ursprünglich nämlich den frischgebackenen Oscar-Preisträger „The King’s Speech“ zu Gemüte führen, doch im „frischgebacken“ lag dann auch die Tücke – Entsprechend viele Leute wollten sich diesen Film ebenfalls im Kino anschauen, sodass bei unserer Ankunft noch zwei Tickets zu haben… oh, schon weg! Blieben noch der schwarze  Schwan, den meine Begleitung bereits gesehen hatte, und das durchgeknallte Chamäleon – auf Rango fiel dann auch die Wahl.

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Der Trailer zu Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides!

13. Dezember 2010 um 23:11 | Veröffentlicht in Ich, Kino / Film, Tag | 12 Kommentare
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Normalerweise gibt es von mir keinen extra Post für Trailer. Aber kaum eine Filmreihe hab ich so hochgehypt wie Pirates of the Caribbean, kaum einen Film erwarte ich so sehnlichst, wie den vierten Teil der Piraten-Trilogie, dem vermutlich sogar noch zwei weitere folgen werden. Und auch das heutige Datum habe ich mir schon früh gemerkt, denn heute erschien endlich der erste Trailer zum vierten Piraten-Film. Einen Teaser gab es bereits, und jetzt folgte also der Trailer. Verlieren wir nicht noch mehr Worte: Hier kommt der actiongeladene Trailer, der keine grossen Geheimnisse preisgibt. Ausser vielleicht Mermaids und Zombies. 😉

Pirates of the Caribbean: At World’s End (2007)

23. August 2010 um 23:04 | Veröffentlicht in Die Welt..., Kino / Film, Musik | 9 Kommentare
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Nach den ersten beiden Pirates-Filmen habe ich nun auch noch den dritten Film geschaut, das erste Mal seit ich ihn vor über drei Jahren im Kino gesehen habe. Er war mir tatsächlich schlechter in Erinnerung geblieben, als er tatsächlich war, irgendwie hab ich damals den Plot nicht wirklich mitgeschnitten und so wartete ich heute auf den grossen WTF-Moment, der nicht kommen wollte. Im Gegensatz, der Film enthielt viele FTW-Momente wie die Seeschlacht. Aber mehr dazu weiter unten… 😉

Story
Nachdem die East India Trading Company unter dem Kommando von Lord Cutler Beckett das Herz Davy Jones besitzt, wird sie zu einer Übermacht auf den Meeren, da sie mit dem Herz den Kapitän der Flying Dutchman unter Druck setzen kann. Daher wird der Brethren Court, eine Piratensitzung, einberufen, um Beckett in Schach zu halten. Dort wird beschlossen, Calypso, eine in Menschengestalt festgehaltene Göttin, zu befreien; Calypso ist niemand Geringerer als die mystische Tia Dalma und ausserdem der Grund für Davy Jones‘ Liebeskummer. Der Brethren Court beschliesst, gegen die East India Trading Company in den Krieg zu ziehen und Captain Barbossa befreit Calypso, um ihre Hilfe im Gefecht zu erlangen. Und so gipfelt die Meerschlacht im Kampf zwischen der Black Pearl und der Flying Dutchman in einem reissenden Meeresstrudel…

In diesem Teil gibt es nicht soviele Wendungen und Wirrungen, wie beispielsweise im zweiten Teil, dessen Story ich die komplexeste der drei Filme finde, dafür finde ich, wird die Story erst gegen Ende klar. So geht es im ersten Drittel zwar darum, Jack zu retten, doch danach ist irgendwie Ende. Es folgen noch einige Schlachten, und man will ja auch die East India Trading Company zurückschlagen, aber in meinen Augen wird das nicht ganz klar umgesetzt, es kommt nicht so deutlich rüber. Genauso die ganze Sache mit Davy Jones und der Flying Dutchman, die erst ziemlich spät verraten wird. Was passiert, wenn Jones getötet wird, und wer jetzt Jones töten darf und wer nicht, und wer es dann tut kriegen wir auch nur am Rande mit, obwohl der Tod des Bad Guys doch noch mehr oder weniger relevant ist 😉 Ich finde, man hatte einige gute Ideen, letzlich scheitert es aber daran, dass man sie zu verwirrend umgesetzt hat.

Was ich auch etwas bemängele, ist dass man die Filme 2 und 3 nur schlecht alleine sehen kann, vorallem für den zweiten Teil ist das Sequel wichtig. Auch wenn die Filme verhältnismässig alleine stehen, derart für sich, wie das der erste Teil tut, stehen die beiden Nachfolgerteile nicht. Das liegt vermutlich auch daran, dass sie miteinander gedreht und produziert wurden und man von Anfang an wusste, dass Teil 2 nicht das Ende bedeutete und daher die Story weiterspinnen konnte. Letztlich gibt es aber viele Nachteile, im Grossen und Ganzen verhebt die Story, wie schon auch beim Vorgänger für mich und gefällt.

Darsteller und Figuren
Ein weiteres Mal rockt Johnny Depp als Jack Sparrow, nun sogar zeitweise mehrfach shizophren. Auch Bill Nighy, den man kurz ohne CGI bestaunen darf (achso sieht der also aus ;)), gefällt in der Rolle des finsteren und von Rache getriebenen Davy Jones, während Orlando Bloom abermals eine weichliche Figur macht, wenn auch noch nicht so ätzend, wie im ersten Teil, gegen Schluss ist er stellenweise sogar noch ansatzweise cool. Keira Knightley hat sich hingegen von Film zu Film gesteigert, und ist nun die Piratenkönigin, wo sie im ersten Teil doch noch die unschuldige Tochter des Gouverneurs war. Auch Geoffrey Rush weiss wieder zu glänzen, diesmal vor allem in den Szenen im Brethren Court oder mit den kleinen Streitigkeiten zwischen ihm und Jack. Und nicht zu vergessen, Keith Richards als Captain Teague, Jacks Dad, und eine Anspielung an Johnny Depps Aussage nach Teil 1, dass er sich bei seiner Perofrmance an Richards orientiert habe.

Soundtrack
Über den Soundtrack habe ich bereits vor über einem halben Jahr geschrieben, wobei ich ihn damals nicht halb so genial fand, wie heute. Zimmer hat die Pirates-Scores perfektioniert und einen lebendigen, fliessenden Score geschrieben, der vorallem durch das oft verwendete „Hoist the Colours“-Theme gefällt. Aber auch „Calypso“ oder „Singapore“ und die Schlussmelodien gefallen. Ein weiterer Score in den ich mich verliebt habe, und ein weiterer von Zimmer.

Fights und Effekte
Das wohl genialste Endbattle in einem Film seit, seit… ich weiss nicht wann… ist die Schiffsschlacht im Strudel mit Jack und Davy Jones‘ Kampf auf dem Masten. Diese Spannung und diese Action, die nie in einer Boom-Boom-Orgie à la Michael Bay endet, aber bei der ich nicht ruhig auf dem Sessel sitzen konnte. In diesem Teil bedarf es weniger Special Effects, und wenn, dann überzeugen sie auf der ganzen Strecke, zum Beispiel bei der erwähnten Seeschlacht, oder in Davy Jones‘ Locker, als die Pearl abtransportiert wird (imho eine der geilsten Szenen der Saga).

Ich bin noch nicht ganz schlüssig, ob nun Teil 2 oder Teil 3 mein Favorit sind, irgendeine Stimme in mir sagt, dass „At World’s End“ der bessere ist. Die bessere Schlacht, die cooleren Figuren (oder zumindest die gleichen, coolen) und den geileren Score.

Bilderquelle: Impawards.com

Pirates of the Caribbean: Dead Man’s Chest (2006)

22. August 2010 um 22:09 | Veröffentlicht in Kino / Film | 6 Kommentare
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Nach dem ersten habe ich nun auch den zweiten Fluch der Karibik-Film gesehen. Und ich bin immer noch der Überzeugung, dass das der bislang beste der Reihe ist, weil er die meiste Action, die besten Figuren und den coolsten Plot hat.

Story
Jack Sparrow hatte vor dreizehn Jahren dem Kapitän der Flying Dutchman, Davy Jones, versprochen, hundert Jahre in seiner Crew zu dienen, wenn dieser ihm im Gegenzug die Black Pearl beschaffen würde. Jones macht sich nun auf die Suche nach Sparrow, um dessen Schuld einzulösen. In der Zwischenzeit werden Will und Elizabeth von Cutler Beckett, einem Lord der East India Trading Company festgenommen. Um der drohenden Todesstrafe zu entgehen, schlägt Beckett vor, dass Will ihm den Kompass von Jack Sparrow bringt. Dieser Kompass zeigt jeweils an den Ort des vom Träger meistbegehrtesten Objektes.

Jack Sparrow flieht vor Davy Jones, der nie Land betreten darf auf eine unbekannte Insel. Dort werden Jack und die Crew von Ureinwohnern gefangen, wobei Jack als Gottheit bewundert wird und später geopfert werden soll. Ihnen gelingt die Flucht gemeinsam mit Will, der ebenfalls von den Ureinwohnern gefangen wurde. Während Jack Will als Anzahlung für weitere 99 Seelene auf Davy Jones‘ Schiff lässt, besuchen Jack und die Crew Tia Dalma, eine Freundin von Jack, die ihnen sagt, dass Jones nur getötet werden kann, wenn man sein Herz, das in einer Truhe versteckt ist, zerstört. Also begeben sie sich auf die Suche nach Jones‘ Herz und treffen dabei auf Elizabeth, die Will gefolgt ist. Gemeinsam mit dem ehemaligen Commodore James Norrington begeben sie sich auf die Isla Cruces, die Insel, auf der Jones‘ Herz versteckt ist, und die sie mit dem Kompass ausfindig machen.

Auch Will und die Flying Dutchman begeben sich dorthin, Will ebenfalls, um das Herz zu finden, die Flying Dutchman, um die Truhe zu schützen. Letztlich gelingt James Norrington unbemerkt die Flucht mit dem Herz, während Jack und die anderen ebenfalls im Glauben, das Herz in ihrem Besitz zu haben, fliehen. Dort treffen sie jedoch auf Davy Jones‘ Bestie, eine Riesenkrake, die alles in ihrem Weg zerstört. Da die Krake Jack folgt, überlistet Elizabeth Jack und bindet ihn an die Black Pearl, während die restliche Crew das Schiff verlässt und sich aufs Land rettet.

Im zweiten Teil ist die Story sogar noch komplexer als im ersten Film, was auch stellenweise eine Schwäche ist. So sind beispielsweise die Ureinwohner ein lustiger Zusatz, unter dem Strich wäre das aber nicht nötig gewesen und verlängert den Film so nur künstlich. Ich finde die Story in den Grundzügen aber ganz gut und auch abgesehen von einigen Durchhängern gelungen, so gesehen mag sie die des ersten Teils sogar noch toppen.

Soundtrack
Der Score dieses Teils ist mit Sicherheit nicht das Aushängeschild des Films. Er ist schlicht und ganz okay, aber wirklich herausragend ist erst jener des dritten Teils, im zweiten legt Zimmer lediglich die Basis für den dritten Score. Nicht zu verachten sind dennoch die Themes für Davy Jones bzw. den Flying Dutchman, die wirklich gefallen und die den Tracks des dritten Scores in Nichts nachstehen.

Darsteller
Auch im zweiten Pirates-Film überzeugen die Darsteller und ihre Figuren sehr. Diesmal kann man dies auch von der im ersten Teil eher blassen Keira Knightley sagen, die nun mehr als „das Mädchen, das es zu retten gilt“ ist (Zitat DosCorazones), während Orlando Bloom für mich immer noch den Status eines Sidekicks hat und nicht wirklich mehr. Der Kerl spielt mir seine Figur einfach immer noch zu weichlich, zu zickig. Nicht so Johnny Depp, der erneut eine grandiose Leistung als Jack Sparrow gibt. Die Lacher finden sich vor allem in den Szenen mit den Ureinwohnern, aber auch die Anspielungen Jacks auf den ersten Teil klappen perfekt („Why is the Rum always gone?“ oder „You shall remember this day as the day you almost… *Welle klatscht ihm ins Gesicht* Jack Sparrow“ ;)). Mein Favorit nach der unerreichbaren Darstellung von Depp ist Billy Nighys Davy Jones, der zwar zu grossen Teilen CGI ist, dessen Bewegungen und Sprache von Nighy stammen. Und gerade die Sprache, dieser schottische Akzent und diese schleimige Ausdrucksweise machen Jones zu meinem absoluten Lieblingsfilmbösewicht. Ever. Sorry Vader 😉 Dafür kommen die im Ansatz guten Stellan Skarsgård als Bootstrap Bill und Tom Hollander als Cutler Beckett kommen schlicht zu kurz, doch ich bin überzeugt, dass sie im grösseren Rahmen eine bessere Figur machen würden.

Effekte & Action
Im Vergleich zum „Curse of the Black Pearl“ haben sich die Effekte doch verbessert, „stark“ wäre das falsche Adjektiv, „merklich“ passt schon besser. 😉 Denn wir sehen keine Effektrevolution, aber zu den eher steif wirkenden Skeletten im ersten Teil hat man hier eine echt wirkende Krake auf die Leinwand gezaubert, die bis kurz vor dem Schluss verdammt echt wirkt. Nur in der letzten Krakenszene hat man mit dem Bluescreen etwas geschlampt, da sieht man der Szene dann an, dass sie nicht echt ist, aber im Grossen und Ganzen überzeugen die Effekte auch in diesem Teil. Auch die Schiffsschlachten sind nicht ohne, auch wenn es noch nicht allzu viel zu sehen gibt, der Fight ist ziemlich ähnlich wie der in Teil 1. Aber man merkt, dass es durchaus Platz hat für Seespektakel und da die Krake ja den Grossteil der Arbeit für Jones und seine Leute erledigt, geht das auch noch als Seefight durch.

Für mich ist dieser Teil doch klar besser als der erste, auch wenn oft das Gegenteil behauptet wird. Aber wenn man über einen gar verwirrenden Plot, den auch schon Teil 1 hatte, hinwegsieht, zeigt sich, dass dieser Teil in vielen Punkten besser und grösser ist als der Vorgänger.

Bildquelle: Moviesonline.ca

Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl (2003)

20. August 2010 um 17:39 | Veröffentlicht in Kino / Film, Musik | 7 Kommentare
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In Einstimmung auf den vierten Teil, der nächsten Sommer kommt, und um sich die letztmals 2007 gesehenen Filme wieder in Erinnerung zu rufen, habe ich mir den ersten Teil von Pirates of the Carribean angesehen, der von vielen als der beste Teil der Reihe bezeichnet wird. Ich mochte bislang eigentlich den zweiten Teil lieber, aber ich gebe zu, dass auch Teil 1 seinen Charme hat.

Story
Jack Sparrow, Kapitän der Black Pearl, wurde von der Schiffscrew unter der Führung seines ersten Maats Barbossa, verraten und auf einer einsamen Insel ausgesetzt. Er konnte sich zwar von dieser Insel retten, doch Barbossa und seine Crew ist es gelungen, einen Aztekenschatz auf der Isla de Muerta zu bergen. Bald stellt sich heraus, dass dieser Schatz, der aus 883 Goldmünzen besteht verflucht ist, sodass die Besitzer bei Mondschein zu untoten Skeletten werden. Der Fluch wird durch Zurückbringen und Blutgeld aufgehoben. Der Pirat William „Bootstrap Bill“ Turner bereute jedoch die Meuterei an Sparrow und sandte die Münze seinem Sohn Will, wofür er von den übrigen Piraten getötet wurde.

Die Besatzung macht sich auf die Suche nach der letzten Münze und Turners Sohn, um Bootstraps Blutgeld dennoch bezahlen zu können. Dieser lebt nun als Waffenschmied auf Port Royal und ist in Elizabeth Swann verliebt, die Tochter des Gouverneurs, die ihm vor Jahren das Leben gerettet hat. Dabei hatte sie die Goldmünze in der Annahme, es sei ein Zeichen von Piraten, entdeckt und eingesteckt, um Will zu schützen. Als die Black Pearl in Port Royal einfällt, um die Münze zu holen, entführen sie Elizabeth, in der Annahme, sie wäre ein Abkömmling Turners. So schliessen sich der in Port Royal gefangene Jack Sparrow und Will zusammen, um Elizabeth bzw. die Black Pearl aus den Klauen Barbossas zu retten.

Mir gefällt die verworrene Story und die Anspielungen, wahrscheinlich eher unfreiwilliger Art, auf die kommenden Filme. Es ist keine gross durchdachte Geschichte mit viel Tiefgründigkeit aber für einen Actionfilm mit Staraufmarsch ist sie perfekt. Was der Film aber von anderen Action-Komödien abhebt, ist, dass er so gut wie nie auf Slapstick setzt, sondern viele Wortwitze und geniale Dialoge, meist mit Beteiligung von Jack Sparrow, enthält. Selten so viel gelacht, wie bei diesen Dialogen.

Darsteller & Figuren
Einer stiehlt allen die Show – der geniale Johnny Depp als der ebenso geniale, wenn auch in einer eher kranken Form, Jack Sparrow. Da sind wir uns alle einig, und letztlich war es doch diese Rolle, die Depp in Hollywood unsterblich gemacht hat. Ebenfalls gut, wenn auch nicht ganz so herausragend wie Depp, spielt sein Filmkonkurrent, Geoffrey Rush, als Barbossa. Der apfelvernarrte Kapitän der Black Pearl wird überzeugend und nahezu so durchgeknallt wie Jack Sparrow dargestellt. Etwas blass wirken dagegen Keira Knightley und vorallem Orlando Bloom als Elizabeth Swann und Will Turner, doch spätestens in den Folgeteilen sieht man, dass sie mehr als verstohlene Blicke und verzweifelte Gesten draufhaben.

Jack Davenport spielt James Norrington, das obligatorische Filmarschloch, und damit die Figur des erweiterten Hauptdarstellerfelds, die im Laufe der Filme die grösste Wandlung durchmacht. Und er spielt ihn gut, arrogant und überzeugend echt. Ebenso Jonathan Pryce, einer der Schauspieler, die ich gerne sehe, als Governor Swann. Man achte darauf, wie er, nachdem er sich die ganze Schlussschlacht über in der Kabine versteckt hat, mit seinen Männern feiert, als ob er selbst den Sieg errungen hätte. Genial. Auch die weiteren Nebendarsteller machen einen guten Job und bleiben in Erinnerung, vorallem der abergläubische Mr. Gibbs oder der kleinwüchsige Marty aber auch die dämlichen Pintel und Ragetti sind unvergesslich. Der Film lebt von seinen Figuren, und die werden grösstenteils gut umgesetzt.

Soundtrack
Ursprünglich wollte man, nachdem Alan Silvestri abgesprungen ist, Hans Zimmer für den Soundtrack engagieren. Dieser wollte jedoch die Musik nicht komponieren, sondern schlug Klaus Badelt vor, der auch von Remote Control Productions stammte. Klaus Badelt komponierte und Zimmer produzierte die Musik zum Film, die die bekannten Themes, allen voran „He’s a Pirate“ hervorgebracht hat, die Zimmer in den Folgescores perfektionierte.

Special Effects
Der Film ist nicht so CGI-lastig wie andere Actionfilme, aber dennoch gibt es auch hier noch Genügend, das am Computer entstanden ist. Jedoch entstanden die drei wichtigen Schiffsmodelle, die Black Pearl, die Dauntless und die Interceptor, grösstenteils wirklich, jedoch waren nicht alle fahrtauglich, nur die Interceptor und die Black Pearl wurden als ganze Modelle erstellt, die Dauntless und eine zweite Version der Pearl baute man nur in Fragmenten, die man mittels CGI zusammensetzte. Obwohl der Film schon 7 Jahre alt ist, merkt man das den Effekten nicht zwingend an. Vielleicht wirken die Skelette ab und zu etwas gar steif, aber meist überzeugen die Spezialeffekte.

Für mich ist es nicht der beste Teil der Pirates-Reihe, aber sicherlich ein gelungener Start mit guter Story, schöner Musik, coolen Figuren und noch cooleren Schauspielern. Etwas mehr Seeschlachten, und der Film wäre perfekt, aber ansonsten: Top!

Bilderquelle: Atouchofmelancholy.com

Alice in Wonderland (2010)

5. März 2010 um 21:43 | Veröffentlicht in Ich, Kino / Film, Musik | 19 Kommentare
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Da der Film relativ neu in den Kinos ist, möchte ich nicht, dass ich mit meiner Rezension jemandem den Spass verderbe. Wenn ich jetzt aber vor Spoilern warne, liest keiner den Post. Anderer Vorschlag – ich zensiere die Spoiler, indem ich sie ausspare, so werde ich es auch künftig halten. In diesem Review musste ich genau einen Spoiler zensieren, ihr könnt euch also sorglos durch den Text wuseln. Soviel zum Technischen. Nun zu Tim Burtons atemberaubenden 3D-Special, das ich mir gestern im randvollen Kino angesehen habe.

Story

Alice Kingsleigh ist ein 19-jähriges Mädchen, das sich in seinen Träumen immer wieder in einem Land wiederfindet, wo sie gemeinsam mit einem verrückten Hutmacher und einem Hasen in Gilet Tee trinkt. Als sie den im wahrsten Sinne des Wortes hochnäsigen Hamish heiraten soll, folgt sie stattdessen einem Hasen in den Wald und landet durch ein Loch im Unterland, wo sie sich dem Hutmacher und seinen Freunden im Kampf gegen die fiese rote Königin anschliesst…

Burton schreibt die Story um Alice so um, dass das Mädchen nun bereits erwachsen ist und wir uns nun im „Unterland“ und nicht mehr im „Wunderland“ wiederfinden. Offenbar ist Carrolls Version ohnehin nur eine Sammlung von einzelnen Stories, die bislang immer neu interpretiert wurden, sodass Burtons Zuschneidungen nicht viel wiegen.

Darsteller und Sprecher

Die Schauspieler geben eine sehr gute Leistung ab, allen voran Johnny Depp als lispelnder und schottisch sprechender, durchgeknallter Hutmacher. Auch Mia Wasisa… Wasauchimmer, die Darstellerin von Alice zeigt eine solide Performance, obwohl ich an dieser Stelle festhalten muss, dass man ihr die 19 Jahre nicht ansieht, vielmehr schaut sie wie ein 12 – 15jähriger Teen aus, der im falschen Film gelandet ist, um mich hier mal eines Kalauers zu bedienen 😉 Burtons Gattin Helena Bonham Carter überzeugt als martialische Rote Königin ebenso wie Anne Hathaway als ihr weisses Gegenstück. Soviel zu den Hauptdarstellern. Was in meinen Augen jedoch das echte Zückerchen an diesem Film ist, sind die prominenten Sprecher für die Figuren. Diese Namen zergehen einem – wie ein Zückerchen eben – auf der Zunge: Alan Rickman, Stephen Fry, Timothy Spall, Christopher Lee. Wer wen spricht, überlass ich eurem gut geschulten Gehör 😉 In der Darstellerauswahl hat Tim Burton, wie sooft, zwar ein gutes Händchen bewiesen, doch obwohl Johnny Depp als Hutmacher richtig abgeht, wünschte ich mir für nächste Burton-Filme einen anderen Hauptdarsteller, immerhin hat Depp in den letzten vier Burton-Filmen die oder zumindest eine Hauptrolle besetzt.

Burtons Handschrift

Unverkenntlich zieht sich Tim Burtons Duktus durch den Film. Auf schwarzweisse Fussböden folgen knorrige Äste und Bäume, die stark an bereits gesehenes aus Filmen wie „Nightmare before Christmas“ oder „Sleepy Hollow“ erinnern. Doch nicht nur diese starken Bilder lassen erkennen, wer hier am Werk war, sondern auch der abstruse Humor, der immer wieder zu Tage tritt. Die Igel-Golfende und Frosch-Torten-Dieb-Jagende Rote Königin sorgt für zahlreiche Lacher, und auch ihr Sidekick, Knave of Hearts, der Herzbube, sorgt für den ultimativen Lacher am Schluss, den ich aber nicht verraten möchte 🙂 Dieser Punkt wird auch immer wieder kritisiert, es wird gesagt, dass es nun „zuviel Tim Burton in einem Tim Burton-Film“ war, wobei ich eher sagen würde, dass es gerne noch mehr hätte sein können!

Danny Elfmans Soundtrack

Ein Score, der durchaus auch dem Genau-Hinhörer Lichtschwert gefallen könnte (der ja bekanntlich eher auf Williams-Scores steht :D), ist diese skurill anmutende Filmmusik von Genre-Krösus Danny Elfman, die mich zeitweise an Klänge von Williams oder Horner erinnern, wenn auch weniger an Williams als an Horner im einzigen bisher veröffentlichten Stück. Vom ersten Mal Durchhören her kann ich nur sagen, dass Elfman einen genialen Score geschaffen hat, ob es denn nun auch der Beste sein wird, kann erst die CD zeigen 😉 Jedenfalls vermischt sich der Sound fabelhaft zu einer Einheit mit den Bildern, dass der Zuschauer sofort mitgerissen wird.

Special Effects vs. 3D

Die Machart des Films ist nicht konventionell. Man hat einerseits mit echten Darstellern gearbeitet, andernseits jedoch viele CGI-Effekte eingebaut, sodass die Rote Königin nun einen übergrossen Kopf hat oder Alice nun sorglos schrumpfen, wachsen und wieder schrumpfen kann. Diese Machart verleiht dem Film durch ihre Komik, die auftritt, sobald man den Kopf der Königin erblickt, ein grosses Mass an Lockerheit. Die Tieranimationen sind unglaublich gut, und gerade die Szene mit den gestohlenen Törtchen (per klick zum YouTube-Clip) strotzt nur so von animalischer Glaubwürdigkeit. Grossartige Leistung in diesem Punkt. Etwas mager fällt dagegen die 3D-Technik aus. Ab und zu fliegt eine Tasse auf einen zu, man kriegt jedoch das Gefühl nicht los, dass der Film ursprünglich nicht für 3D produziert wurde, denn ansonsten unterscheidet sich das Bild kaum von einer durchschnittlichen 2D-Version, hie und da zeigt sich ein Relief – That’s it. Aber allzu dramatisch ist das nicht, zumal alle andern Punkte stimmen.

Fazit

Ein grossartiger Film, der verspricht was er hält – oder umgekehrt ;P Ich bin noch nicht sicher, ob ich Avatar oder Alice im Wunderland nun besser finde, gelungen sind die Beiden allemal. Grosses Kino gewährleistet!

Mad as a Hatter

8. Februar 2010 um 23:23 | Veröffentlicht in Blogosphäre, Ich, Kino / Film | 12 Kommentare
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Haja, ich freu mich so auf Tim Burtons Alice im Wunderland mit Johnny Depp als freakiger Hutmacher. Und um meiner Vorfreude Platz zu schaffen, ist nun, für die nächste Zeit, nicht mehr Plopper im Header zu sehen, sondern „the Mad Hatter“. Und die Schriftart, ist für einmal, ganz im Stile des Alice-Logos.

So einfach das Ganze aussieht, so schwer war es dann tatsächlich zum Machen. Zum Einen musste ich ein passendes Mad Hatter-Bild finden, das von guter Qualität war, und dann mit den Kanälen die Haare ausschneiden. Als ich das hinter mir hatte, verklickte ich mich und löschte mein Werk. Noch mal von vorne, also. Dann kam die Schrift. Leider gab es zum Film keinen Font, daher nahm ich das Logo und kopierte Buchstabe für Buchstabe zu einem schönen Logo. Wiederholte Buchstaben schnipselte ich zurecht, damit jeder einzelne verschieden aussah. Die fehlenden Buchstaben (P, S, Ö) bastelte ich mir aus vorhandenen und aus denjenigen aus dem „Nightmare Before Christmas“-Font. Und jetzt bin ich ganz stolz auf das Werk 😀

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