Puss in Boots (2011)

14. Januar 2012 um 01:44 | Veröffentlicht in Kino / Film | 2 Kommentare
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“You made the cat angry. You do not want to make the cat angry!”

Ich gebe zu, ich habe nicht wirklich daran geglaubt, dass mir das “Shrek”-Spinoff Puss in Boots gefallen könnte. Ich hatte bereits vor dem letzten Teil mit der Reihe um den grünen Oger abgeschlossen, und erwartete nicht viel – was er mir dann auch nicht bot. Warum also sollte mir das Spinoff mit dem meiner Meinung nach überbewerteten Gestiefelten Kater gefallen? Gründe dafür gibts nach dem Klick.

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Rise of the Guardians

18. Dezember 2011 um 04:38 | Veröffentlicht in Kino / Film | 1 Kommentar
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Zugegeben, ganz ungeachtet meiner Abneigung für DreamWorks’ Zukunftspläne, das Poster zum übernächsten Film (der nächste ist ja “Madagascar 3″) Rise of the Guardians, gefällt sehr. Das Ganze sieht angenehm gruselig aus, und sowohl Plot als auch Voicecast gefallen. Denn in dieser Buchverfilmung, die quasi das gegen die Wand gefahrene Märchenspektakel “Shrek” ablösen soll, stehen die Lieblinge der Kinder, Santa Claus, Osterhase und Co. vor der Kamera. Nicholas St. North (Alec Baldwin) und Bunnymund (Hugh Jackman), wie die Beiden heissen, treten dabei unterstützt von der Zahnfee (Isla Fisher) und Jack Frost (Chris Pine) gegen den finsteren Nightmare King (Jude Law) an. Das klingt und sieht schon sehr gut aus, und könnte, sofern auf die richtige Art, gefallen.

Trotzdem: Ich warte ja immer noch auf erste Infos zu “Turbo”, dem Film über eine superschnelle Schnecke. Way to go.

Cars vs. Transformers

27. Juli 2011 um 10:21 | Veröffentlicht in Kino / Film, Tag | 12 Kommentare
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Recht nerdig, nicht? Und dabei ist diese Paarung nicht einmal weit hergeholt – sprechende Autos gegen sprechende Autos… mit Kanonen. Dennoch oder gerade deswegen fand ich es ganz spannend, eine eigentlich recht ambitionierte Kategorie meines Blogs, die vor über einem Jahr das letzte Mal zum Zug kam, quasi wiederzubeleben. Ganz ohne Matrix of Leadership. Was zudem nicht viele wissen ist, dass dieser Vergleich nicht nur zwischen den Rennautos und den Autobots stattfindet, sondern auch zwischen den beiden grössten Animationsfilmstudios – Pixar und DreamWorks.

Achtung – minime Spoiler, gerade zu “Cars 2″ und “Transformers: Dark of the Moon” sind nicht ausgeschlossen!

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Kung Fu Panda 2 (2011)

21. Juni 2011 um 19:49 | Veröffentlicht in Kino / Film | 17 Kommentare
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“Your story may not have such a happy beginning, but that doesn’t make you who you are. It is the rest of your story, who you choose to be.”

So wie es scheint, wird 2011 als das Jahr in die Geschichte des Films eingehen, in welchem Sequels, Spin-Offs und Prequels bewiesen, dass ein bereits behandeltes Thema durchaus spannend adaptiert werden kann, und dass den Vorgängerfilmen mühelos das Wasser gereicht werden kann. Zumindest konnten mich “The Hangover – Part II”, “X-Men: First Class”, “Thor” und auch “Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides”, mal mehr, mal weniger, und mal mehr und mal weniger überraschend, überzeugen, und daher ging ich mit einer ähnlichen Hoffnung auch in die Vorstellung von Kung Fu Panda 2, dem zweiten Streich um den Fresssackpanda Po aka Jack Black.

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Wham! – SPECIAL: Whanimation

4. Mai 2011 um 23:54 | Veröffentlicht in Die Welt..., Kino / Film, Wham! | 26 Kommentare
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Die Zeit der Animationsfilme ist spätestens jetzt definitiv angebrochen, mit einer handvoll Animationsstreifen jedes Jahr. Von Buchverfilmungen über Gameadaptionen – es gibt anscheinend nichts, das es nicht gibt. Bei der Fülle an Filmen verliert man gerne die Übersicht über die einzelnen Filme und ihre Produzenten. Wer für welchen Film zuständig ist, und worauf wir uns in den nächsten Jahren freuen dürfen, gibt es nach dem Klick in einer kurzen Übersicht.

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How To Train Your Dragon (2010)

4. April 2010 um 12:43 | Veröffentlicht in Kino / Film, Musik | 17 Kommentare
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Ich bin Animationsfilmen in letzter Zeit eher abgeneigt. Irgendwie finde ich, dass man das Ganze langsam gesehen hat, und dass mal was wirklich Neues kommen sollte. Von den grossen Reihen gefällt mir Madagascar gut, Ice Age finde ich auch stark, aber bereits bei Shrek glaube ich, dass ein vierter Teil nicht wirklich nötig ist. Von How To Train Your Dragon habe ich bisher nur Gutes gehört, und auch der Trailer gefiel, so dass es nur eine Frage der Zeit war, wann ich den Film sehen würde.

Story

Der kleine Wikinger Hiccup (dt. Hicks) ist alles andere, als das, was man vom Sohn eines Häuptlings erwartet – Schmächtig, klein, schwach und ein Tolpatsch sondergleichen. Hiccup wäre jedoch gerne, wie alle wichtigen Wikinger ein Drachenkämpfer. Die Drachen greifen das idyllische Dorf der Wikinger nämlich regelmässig an und rauben deren Schafe und Essen. Eines Tages gelingt ihm der grosse Fang: Er erwischt einen Nachtschatten – einen Drachen, von dem so gut wie nichts bekannt ist, da es keine überlebenden Beobachter gibt. Hiccup bringt es jedoch nicht übers Herz, den Nachtschatten Toothless zu töten und freundet er sich mit ihm an. Er entdeckt, dass alles Wissen über die Drachen falsch ist und dass hinter der Angriffslust der Drachen weit mehr steckt, als angenommen.

Die Story ist nicht mal so übel, und Dreamworks-typisch natürlich frei von Moral oder hundertprozentigem Happy End, womit man dem Bild, das Disney für Trickfilme geschaffen hat, abermals widerspricht. Leider geht aber auch oft der Hang zu den Kindern verloren, und nicht selten hörte ich ein Kind die Mama fragen, was jetzt genau geschah. Man sollte Dreamworks-Filme künftig nicht mehr so stark als Kinderfilme verkaufen, finde ich, denn das sind sie je länger je weniger, auch wenn die animierten Figuren für Kinder lustig anzusehen sind.

Figuren & Deutsche Synchronisation

Da wäre mal Hiccup, der kleine Wikinger, der einer sein will, aber eigentlich keiner ist. Im Original wird er von Fanboy Jay Baruchel gesprochen, der ihm eine geniale Stimme verleiht (Tatadaa – We’re dead!), doch auch die deutsche Synchronisation finde ich gut. Hiccups Vater Stoick (Gerard Butler) ist Häuptling der Wikinger, und abwechselnd enttäuscht und stolz auf seinen Sohn, abhängig davon, ob sein Sohn nun Drachentöter oder -zähmer ist. Auf englisch und deutsch ebenfalls göttlich ist Gobber (dt. Grobian), der den Schmied des Dorfes stellt, und einer der wenigen ist, der – mehr oder weniger – noch zu Hiccup hält. Gewissermassen Hiccups Widersacher sind Astrid und ihre Kollegen (Snotlout, Fishlegs und die keifenden Zwillinge Tuffnut und Ruffnut), die im Laufe des Films jedoch mit Hiccup zusammenspannen. Die Figuren sind nicht so transparent, wie in anderen Filmen, und man merkt, dass beispielsweise Astrid eine grosse Entwicklung durchmacht.

Die Stimmen sind allgemein sehr gut im Deutschen, wovon ich jedoch etwas enttäuscht bin, ist die Übersetzung der Namen. “Haudrauf” für das englische Stoick oder “Ohnezahn” für Toothless sind nur einige der Übersetzungen, die ziemlich schiefgegangen sind. Ein Punkt, den der Scotsman in seiner Review anspricht, und den ich nachvollziehen kann, ist das aufkeimende Interesse von Hollywood an der schottischen Sprache, wobei man jedoch stets amerikanische Sprecher parodieren lässt, anstatt unbekannten schottischen Sprechern ein Sprungbrett nach Hollywood zu bieten.

Soundtrack

Für den Score verantwortlich war John Powell, der schon zahlreiche Dreamworks-Produktionen musikalisch untermalt hatte und unter anderem auch für die Musik für die letzten zwei Ice Age-Teile verantwortlich ist. Diesmal entschied er sich für irisch-schottische Klänge, die dem Film ein nordisches Flair verleihen und die Produktion mal etwas weg von Amerika ziehen. Leider verhält es sich mit dieser Komposition wie sooft mit Kompositionen von Powell – sie sind schön und gut anzuhören im Film, aber ansonsten sind sie eintönig und nichts Neues. Lediglich der Track “Sticks & Stones”, gesungen von Jónsi, dem Sänger der isländischen Band Sigur Rós, vermag vollends zu überzeugen und hat Ohrwurmpotenzial.

Animationen & Bilder

Das Animationsteam um den Schweizer Simon Otto (der neue Medienliebling des Schweizer Boulevards) hat hier ganze Arbeit geleistet. Die Drachen wirken glaubwürdig und man vergisst gänzlich, dass hier Wesen animiert wurden, die es so nicht gibt. Otto hat in einem der zahlreichen Berichte über ihn in letzter Zeit erzählt, dass die Drachen aus einer Mischung aus Eulen, Katzen und Salamandern kreiert wurden – das Ergebnis kann sich sehen lassen. Auch die Fluganimation, wahrscheinlich der kniffligste Teil der Arbeit, ist gelungen, der Züritipp spricht gar davon, dass die Drachenflüge in Avatar “ein Dreck dagegen seien”. Regelrechte “Jaw-Dropper” sind die Bilder, die man bei Hiccup und Astrids Drachenflug zu sehen kriegt. Schon zuvor ist der Film umwerfend, was die Bilder betrifft, doch diese Flugszene setzt die Messlatte etwas höher.

Dreamworks hat nun langsam, aber merklich, seinen Weg gefunden. In Kauf nehmen müssen die Macher jedoch auch, dass durch den Humor der Filme die Kinder, was das Verständnis betrifft, aussen vor bleiben. Ich ziehe jedoch diesen Weg allem vor, was uns Kinospektakel à la Madagascar und Shrek verspricht.

Bilderquelle: Filmofilia.com

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