Strandbeesten

29. August 2011 um 18:22 | Veröffentlicht in Die Welt..., Fuck Yeah! | 12 Kommentare
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Das Wort „Genie“ wäre vermutlich fast schon beleidigend für den niederländischen Künstler Theo Jansen. Denn der bastelt aus Röhren und Flaschen sogenannte „Strandbeesten“ (Strandbiester), die mit Windkraft rumlaufen. Oder hüpfen. Oder krakseln. Und wenn das nicht verdammt episch ist, weiss ich auch nicht weiter.

Und irgendwie erinnern mich die Tiere an irgendwelche Insekten aus Nausicaä.

Zwei Videos des Künstlers plus ein schönes Video mit verschiedenen solchen „Strandbeesten“ nach dem Klick.

Bilderquelle

12 Kommentare »

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  1. Je genau der Typ und seine Tierchen sind genial. Eines cooler als das andere. Ich mag vor allem das Viech im zweiten Video. Und das erste. Und alle anderen.

  2. Schließe mich Roberto an und verneige mich vor der übermenschlichen Genialität dieses Schöpfers.
    Ich frage mich aber, was geschieht, wenn sie aus Versehen ins Wasser laufen.

  3. Das hab ich mich auch schon gefragt…

  4. Na was soll passieren? Ich denke nicht, dass das grosse Auswirkungen hat, zumal das Ding auch recht schwer zu sein scheint 😀

  5. Es scheint aber auch nicht sonderlich stabil zu sein. Die Segel könnten reißen, oder eine Holzlatte könnte verschoben werden, wodurch sich das gesamte Konstrukt verhakt.

  6. Das sind keine Holzlatten, das sind Plastikröhren, die recht sicher verankert sind.

  7. Oh, stimmt. Jedenfalls … die Antwort findet man auf Wikipedia:
    „Die „Strandbeests“ können sich grob an ihrer Umwelt orientieren. So verankern sie sich bei einem aufkommenden Sturm selbstständig im Sand, erkennen mit ihren Fühlern Hindernisse und ändern die Laufrichtung, wenn sie ins Wasser geraten.“

  8. Ich glaube, das ist vielmehr, was der Künstler seinen „Tieren“ für Eigenschaften zuschreibt, dass sie selber auf Reize reagieren ist wohl eher unwahrscheinlich.

  9. Nein, das scheinen tatsächlich Fähigkeiten der Strandbiester zu sein. Die traue ich ihnen bei der Genialität ihres Machers auch durchaus zu.

  10. Dass sie instinktiv auf Wetterlagen reagieren können? Nicht wirklich, oder?

  11. Sicher!! Sie sprechen manchmal auch mit den Möwen und beobachten die Sterne. Sie sind es, die die Sturmwarnungen vor Ort durchgeben.

  12. Wenn der Wind zu stark wird, verkeilen sich die Plastikflaschen oder was auch immer vermutlich selbst – und bei Kontakt zu Widerständen (zum Beispiel Wasser) löst sich vielleicht auch ein ähnlicher Mechanismus aus.


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