SERIES: Transformers (2007 – 2011)

1. Juli 2011 um 18:27 | Veröffentlicht in Kino / Film | 25 Kommentare
Schlagwörter: , , , , , , , , , , ,

Seit nunmehr vier Jahren dominier(t)en die Autobots, Decepticons, Shia LaBeouf und nicht zuletzt Tittenschnitte Megan Fox unsere Leinwände. Nach dem nunmehr dritten Transformers-Spektakel soll Schluss sein, für Fox war das bereits nach Teil 2 der Fall, sie zerstritt sich mit Michael „Hitler“ Bay, worauf die eher unhübsche und somit für diesen Part recht ungeeignete Rosie Huntington-Whiteley den Part der schicken Lad übernahm. Aber egal. Auch wenn man die Filme natürlich nicht als Meilensteine des hochwertigen Kinos bezeichnen kann, waren sie zumindest unterhaltsam, und so wird es wohl ein bisschen dauern, bis wir wieder eine ähnliche Effektorgie zu Gesicht bekommen werden. Denn wenn Michael Bays Bummbummfilme dem Kino etwas gebracht haben, dann den Beweis, dass eher sinnfreies Kino mit viel Boobs und viel Radau entgegen der Stimmen einiger Kritiker funktionieren kann.

Transformers (2007)

„It’s you and me, Megatron!“ – „No it’s just me, Prime!“

Der Krieg zwischen den Autobots und Decepticons auf dem fernen Planeten Cybertron hat diesen schrecklich ruiniert, und nur noch der magische Würfel Allspark kann den Planeten retten, doch dieser ist verschollen im All. Bald finden die beiden Seiten heraus, dass der Allspark auf der fernen Erde gelandet ist, und während die vom finsteren Megatron angeführten Decepticons mithilfe dessen die Erde einnehmen wollen, versuchen die Autobots unter dem Kommando von Optimus Prime selbige vor den Folgen ihrer Fehler zu retten. Zur Hilfe eilen ihm einige „Erdlinge“, allen voran der wackere Sam Witwicky, dessen Vergangenheit eng mit jener der Transformers verknüpft ist…

Nicht umsonst gabs für das erfolgreichste Nicht-Sequel des betreffenden Jahres eine, bzw. zwei Fortsetzungen – Michael Bay zauberte nicht nur eine Effektorgie sondergleichen (Zitat John Turturro: „Michael Bay mag, wenn Dinge hochgehen.“), sondern bescherte den Zuschauern endlich wieder etwas Neues, etwas bisher nie oder nicht in solcher Form Dagewesenes, das zumindest in mir Erstaunen und pure Freude am Film wecken konnte. Natürlich ist es nun nicht allzu innovativ, eine Spielzeugreihe aufzuwärmen, aber Bay macht dies mit solcher Anmut und einer gesunden Prise (Selbst-)Ironie, dass ihm ein löchriger Plot, schlechte/verkitschte Dialoge und eher unterdurchschnittliche (aber dafür, zumindest in Fox‘ Fall, heisse) Schauspieler gerne verziehen werden. Und wer gerne Armeefilme hat, wird auch mit dieser rund zweistündigen Militärpropaganda glücklich, für die das US Militär zwecks Aufbesserung des Images tief in die Tasche griff.

Transformers: Revenge of the Fallen (2009)

„Earth? Terrible name for a planet. Might as well call it DIRT, Planet Dirt…“

Eigentlich hätte Sam nun gerne das Leben im College angetreten, aber ein Zwischenfall mit einem Überbleibsel des Allspark brennt ihm einige Koordinaten ins Gehirn, die er nun in regelmässigen Abständen wie wahnsinnig ausspuckt. Und wäre das nicht genug, sind die Decepticons, die noch lange nicht ausgerottet sind, ebenfalls hinter diesen Koordinaten, bzw. dem Stück des Cube, her. Und wäre das nicht genug, werden die Decepticons von einem alten, nahezu unbesiegbaren Transformer, namens „The Fallen“ angeführt. Und wäre das nicht genug, darf Sam rasch erfahren, dass „tot“ nicht zwingend „tot“ bedeutet…

More bots, more boobs, more boom – so oder so ähnlich muss wohl das Motto gelautet haben, mit dem Michael Bay sich an den zweiten Transformers-Film setzte. Und so zynisch es klingen mag, aber auch im Falle eines Transformers ist weniger eben doch mehr. Im ersten Teil war es genau die richtige Mischung, die uns Bay vorgesetzt hatte, und hier klappt das Ganze leider doch nicht. Immerhin kriegt der Film gegen Schluss die Kurve, und artet nicht in einer solchen Materialschlacht, wie ich das in Erinnerung hatte, aber allzu besser steht der Film nun auch nicht da. Denn ein schlecht durchdachtes Script (für das Bay später den Autorenstreik verantwortlich machte), peinliches Liebesgesülze, zu viele (schlechte) Comic Reliefs und eine deutliche Überlänge kosten den Streifen viele Punkte.

Transformers: Dark of the Moon (2011)

„Years from now they’re gonna ask ‚Where were you when they took over the planet?'“

Die Decepticons und ausgelöscht? Ha, denkste. Im Gegenteil, die fiesen Gegner aus den ersten Teilen sind alles andere als weg vom Fenster, und unter der Führung des immerfiesen Megatron bemächtigen sich die Decepticons einer Waffe, die nunmehr rund ein halbes Jahrhundert auf der Erde ist. Diesmal keine Pyramide, sondern nichts Geringeres, als der Grund für das Space Race in den 6oern. Seinerzeit soll ein Schiff der Transformers auf dem Mond gelandet sein, was die Regierung aber geheim hielt. Nun rächt sich das, denn die Brut dieses Schiffes rüstet sich heimlich für eine letzte Schlacht, bei der alle Beteiligten ihr wahres Gesicht zeigen müssen…

Nachdem man die Transformers im letzten Film mit einer bekannten Sehenswürdigkeit verknüpfte, ist diesmal ein weltbewegendes Ereignis am Zug. Und erneut misslingt das gutgemeinte Unterfangen – zuviele Plotlöcher und Fragen wirft diese Geschichte um die Mondlandung auf. Dabei beginnt es so gut, mit einer spannenden und höchst epischen Rückblende, nach Cybertron und zum Space Race. Doch dann verliert die stellenweise bereits schon beängstigend vorhersehbare Story ihren Drive und schleppt sich nur noch durch unwitzige Pointen und kleine Actionscharmützel in ein Finale Furioso, dessen Epicness die Trailer sehr gut einzufangen wussten. Sobald es nämlich darum geht, die Figuren und die Explosionen gut in Szene zu setzen, zeigt Bay, was er drauf hat und zieht für die letzte Runde des Robotergemetzels nochmals alle Register.

Auch wenn die Reihe um ein versöhnliches Ende gebracht wurde, gelingt es dem Film immerhin, einen guten Eindruck zu hinterlassen und die zahlreichen Schwächen zu überdecken. Diese sind namentlich: Zu viele langweilige Bad Guys, zu viele (vorwiegend neue) Nebenfiguren, die sich gegenseitig vor der Sonne stehen, worunter vorallem John Malkovich und seine potentiell geniale Figur leiden. Tittenschnitte 2.0 aka Rosie Huntington-Whiteley ist erstaunlicherweise nicht so nervtötend wie erwartet, was wohl daran liegt, dass sie eben halt schon recht schöne Kurven hat, und ihre komischen Lippen nur nerven, wenn sie sie zu hat. Was sie schlauerweise sehr selten macht. Omnomnom. Bei den Autobots sind die Neulinge hingegen durchs Band weg eine Bereicherung – wer sich an Optimus Primes und Megatrons wiederkehrenden Liebeserklärungen sattgesehen hat, kann sich über Dino, den eiskalten Ferrari oder die Nascar-Wrecklers mit schottischem Akzent freuen. Auch wenn ihnen nicht viel Zeit blieb, eine Duftmarke zu setzen.

Overall

Die Coolness des ersten Filmes erreicht keine der Fortsetzungen, die mit der Holzhammermethode versuchen, Qualität zu suggerieren. Dennoch sind alle drei Filme höchst unterhaltsam und gute Kost für einen Abend, an dem nicht nur das Popcorn in der Mikrowelle knallen soll. Ähnlich verhält es sich auch mit der Musik zum Film, die an dieser Stelle noch kaum angesprochen wurde. Im ersten Film ist die Musik umwerfend, nimmt dann aber von Film zu Film ab, bis sie im dritten Teil zu einer Kopie der Genre-Lieblinge Zimmer/Horner verkommt, was sich hier sehr gut zeigt. Immerhin schafft es der Film auf musikalischer Ebene, mich davon zu überzeugen, dass Linkin Park, in der richtigen Dosis sehr toll sein können.

Da Bay die ganze Idee von transformierenden Roboter aus dem Weltraum zu keinem Zeitpunkt völlig ernst nimmt, verhindert er einen verkrampften Blödsinnstreifen, auch wenn er in den Fortsetzungen zeitweise etwas zu gar in (leider nur begrenzt lustigen) Humor oder Selbstironie abdriftet. Aber es ist unbestritten: Bay hat mit dieser Trilogie ein Zeichen gesetzt, das nicht nur seine Nachteile hat, sondern vermutlich die Filmwelt mehr aufgerüttelt hat, als man denkt. Nicht umsonst hat die ganze Effektgeschichte in den letzten Jahren deutlich vorwärts gemacht. Und über die Schauspieler, die Bay mit Transformers alle zu Stars gemacht hat, brauchen wir auch nicht zu diskutieren. Obwohl er im Gegenzug auf den ein oder anderen bereits gemachten Star hätte verzichten können.

25 Kommentare »

RSS feed for comments on this post. TrackBack URI

  1. […] Ploppers Wörld (7/10) […]

  2. „…und nicht zuletzt Tittenschnitte Megan Fox…“ – „sie zerstritt sich mit Michael „Hitler“ Bay,…“ – „Tittenschnitte 2.0 aka Rosie Huntington-Whiteley…“ I lol’d 😀
    Kann dir auch im großen und ganzen zustimmen, auch wenn ich persönlich Transformers 3 vom Bombast-Faktor her (vielleicht lags auch am 3D-Kino, wer weiß) am unterhaltsamsten fand. Ich fand ja auch 80% der Jokes nicht so lahm, wie du sie findest, aber das hatten wir ja schon 😛
    Die Ankunftsszene in Chicago (ich halt Spoiler mal in Grenzen) mit Iridescent als Untermalung fand ich übrigens ziemlich geil gemacht. Das passte wirklich mal wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge.
    Und mir persönlich war Rosie tatsächlich sympathischer als Megan, was vielleicht auch daran lag, dass sie neben ihres imo äußerst ansprechenden Äußeren (okay, mit Ausnahme ihrer komischen Lippen 🙂 ) tatsächlich nicht nur Tittenschnitte 2.0 war, sondern zumindest auch Anflüge von Charakter und Charme aufwies. Just my 2 cents. Und ich muss den Film unbedingt nochmal auf Englisch sehen. Schottische Autobots?!
    Ansonsten kann ich dir eigentlich nur zustimmen: alle 3 Teile sind großartiges Popcorn-Kino und immer wieder für seichte Balleractionkumpelsundbier-Abende super und ich werde mein Leben lang über die ach so wichtigen, unfehlbaren Filmkritiker lachen, die mir doch tatsächlich sagen müssen, Transformers (beliebiger Teil) hätte Logiklöcher und wäre objektiv kein guter Film. Haha.
    Ich könnte noch viel schreiben zu den Filmen, aber als Kommentarschreiber lass ich das lieber mal, ist eh schon wieder viel zu lang. Verdammt, ich brauch wirklich langsam dieses eigene Blogdingen…

    Btw.: Mal wieder super geschrieben. Chapeau, und so 😀

  3. Merci das hört man gern 😉

    Ja, ich hab die Kritik nicht in einem Zug geschrieben, was die auffällig oft verwendete Bezeichnung „Tittenschnitte“ rechtfertigen könnte 😛 Mir fehlte in diesem Film die gute Musik – weder Jablonsky, noch LP, noch Paramore passten. Gut war höchstens der Sound als die Papipapos in der Rakete abhauen. You know what… 😛

    Und Rosie war neben bad acting, teilweise höchst bad, nicht viel besser als Mega-Megan. Und grusig. Pfui. Also, hübsch genug um nicht von der Bettkante gestossen zu werden. Schottischer Autobot war der NASCAR-Bot.

    Mhm. Blog machen. Hopp.

  4. Macht ja nix. Neologismen wie „Tittenschnitte“ kann man nicht oft genug verwenden. Genau wie John Malkovich btw. 😀
    Und ja, die Musik ist in der Tat mit jedem Teil mäßiger geworden. Teil 1 war musikalisch/akustisch absolut genial, ohne wenn und aber. Teil 2 hatte schon weniger Glanzmomente und Teil 3 hatte bis auf die Iridescent-Szene, Optimus‘ mega-epische Brückenschnetzelszene (man beachte dieses Wort!) und den Raketenstart eigentlich gar nix, was irgendwie denkwürdig wäre. Sehr schade, vom visuellen her war Teil 3 da nämlich das Gegenteil 🙂
    Und im Ernst: so schlimm fand ich ihr Acting nicht. Klar ist sie keine Natalie Port-Swan, aber bis auf 1, 2 weniger überzeugende Aussagen fand ichs noch in erträglichem Rahmen. Ganz ehrlich: ich finde sie übrigens sexier, als Megan nach ihrer seiner OP-Tirade. Wenn auch nur etwas.

  5. Ich fand den Film geil. Das 3D war cool und die Action besser als in den ersten beiden. Mir gefiel die Story mit der Mondlandung usw. und ich bin halt einer, der sich nicht Gedanken darüber macht, ob die Glashaus-Szene in Chicago möglich wäre oder nicht – die sorgte im Kino bei den Bünzlis unter den Zuschauern für Schnauben und Köpfeschütteln. Hab den Film auf Englisch gesehen, denn die deutschen Autobots-Stimmen gehen nun mal gar nicht. Alles in allem ermöglichte mir Transformers 3 einen unterhaltsamen Abend, und ich wage zu behaupten, dass der Film definitiv noch einen drauf legte. Ja, der erste war cool, aber hier beim dritten musste man nicht mehr Witwicky und Optimus und Bee usw. vorstellen, sondern konnte gleich mal mit dem eigentlichen Plot starten. Meine Rangliste der Filme also: Dark of the Moon, Transformers, Revenge of the Fallen. Ach ja, noch zu den Grils: Ich mag Fox nicht. Basta.

  6. Naja, mir gefiel eben gerade so gut, wie das ganze in TF1 eingeführt wurde. Und wie alle Menschen darauf reagierten, und dass es halt noch was Neues war. Das gab dem ersten TF so ein cooles Feeling.

    Die Action TF3 ist aber schon heavier als in TF1, mir gefiel dennoch die Strassenverfolgungsjagd, die ein bisschen an die Strassenschlacht aus TF1 erinnerte (und die sogar noch 1:1 Szenen aus einem anderen Bay-Film benutzte o.O :D), am Besten – die hatte sowas Unerwartetets, Überraschendes. Auch fand ich das Feeling der Action in Teil 1 irgendwie ein bisschen besser. Scorponok und SOCCENT waren halt schon cool.

    Und nein, ich machte mir auch keine Gedanken über den Plot. Ich finde es aber auch eine billige Ausrede, einen miesen Plot zu machen und dann zu sagen: „Das ist ein Actionrummsdibummsfilm, der darf das.“ – ich finde schon, dass man den Plot auch gewichten oder kritisieren darf, aber den Film daran aufhängen sollte man nicht. 🙂

    Was bei mir für Schnauben und Kopfschütteln gesorgt hat, war, wie sich die Autobots in der Zeit zwischen TF2 und TF3 auf die Seite der USA geschlagen hatten, und dass dieser Zwiespalt nie irgendwie kommentiert oder aufgegriffen wurde. Das war imho ein Kratzer im Autobotlack. 🙂

  7. Wie gut 😀

  8. Das mit „The Island“ ist mir auch aufgefallen, da ich den Film erst kürzlich gesehen hatte. Störte mich aber nicht weiter, da viele Regisseure solche Anspielungen, hommages, Cameos, eastereggs usw. in ihren Filmen einbauen… 🙂

  9. Das mit The Island ist wirklich gut 😀
    Auch sehr schön war in Teil 3 die Szene, als die Seals (wo kamen die eigentlich so schnell her?^^) da aus dem Kanal auftauchten. Zwar andere Umgebung, aber die Aufnahme sah original aus wie die am Anfang von Bad Boys II.
    Ach, und was Logik-/Plotlöcher angeht: prinzipiell mag ich das auch nicht. Auch nicht bei Actionfilmen. Aber ein exponentiell ansteigender Kawummsfaktor kann Logiklöcher zumindest bis zu einem gewissen Grad ausgleichen. Obwohl ich sagen muss, dass mir das am Ende von Teil 3 irgendwie schwer fiel, bzgl. Cybertron. Ohne zu spoilern: nicht, dass ich was gegen die Technik hätte, es ist halt Science Fiction. Aber haben die schonmal was von Gravitation gehört? :/

  10. @Kyo: Ich finde das genial 🙂
    @Roberto: Äh… sag ich doch. 😉 Naplapperi. 😛
    @Lukas: Stimmt, von den SEALS hatte ich vorher auch noch nix gehört. Und das mit Cybertron haben sie ja echt doof gelöst. Zumal Optimus (oder?) ja zuvor schon die Säule ausgeknipst hatte. Right?

  11. Ernsthaft? 9/10, 5/10, 7/10? Gut, den dritten Teil habe ich noch nicht gesehen, aber auf Militärpropaganda kann ich bestens verzichten. Pearl Harbor ist ja auch großer Mist, da sind die Effekte nur nicht so gut. Und dass im zweiten Teil, Tränen für einen „sterbenden“ Spielzeugroboter erzeugt werden sollen, war an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten. Ganz ehrlich, ich finde die Filme furchtbar schlecht, die Effekte grandios und Megan Fox gar nicht mal so sexy…

  12. @owley: Ja. Ähm, oder? 😀 Also das mit der Säule hatte ich so verstanden, dass sie ja nicht zerstört worden war, sondern nur deaktiviert, und dass bee ersteres dann ja erst zum Schluss gemacht hat. Trotzdem irgendwie merkwürdig, vor allem, da so ein Sturz von einem Hochhaus auch nicht gerade fluffig-weich von Statten geht. Und wie gesagt… selbst der Mond bewegt Trillionen Liter Wasser täglich +/- bis zu 12 Meter. Was würde dann EIGENTLICH erst ein ganzer Planet machen, der größer als die Erde ist?^^
    @Zwei Herzen (ich nehm mal an, der Name ist metaphorisch gemeint, oder? 😀 ): Halbwegs objektiv gesehen hast du sicherlich irgendwie Recht, aber ich beurteile Filme nicht nur gern, sondern fast ausschließlich danach, wie sie mich unterhalten. Und da man in jedem der Filme – abseits der in der Tat grandiosen Effekte – sehen kann, wie viel Spaß ihr Macher bei der Arbeit hat, haben sie mich bisher immer bestens unterhalten. Das gilt auch für Pearl Harbour, Schnulze hin oder her. Und The Rock gilt z.B. seit Jahren als einer meiner Lieblingsfilme 😉 Was Unterhaltung angeht, würd ich des Schweizern Bewertung somit voll unterstützen und persönlich dem dritten Teil sogar noch mehr Punkte geben, denn genau auf dieses Kriterium kommt es für mich persönlich letztlich an. Ich habe auch schon hochgepriesene Film“kunstwerke“ gesehen, die mich zum Nahtode gelangweilt haben. Von daher bin ich immer vorsichtig, einen Film als „objektiv schlecht“ zu bewerten (nicht, dass ich das nie tun würde), achte aber immer darauf, zu bemerken, ob und wie viel Spaß mir das sehen bereitet hat. Denn Spaß, in welcher Form auch immer, will ich dabei ja schließlich haben 😉
    Oh man. Meine Mono-Dialoge werd ich glaub ich echt nich mehr los.

  13. @Lukas: Der Name stammt von einem Die-Ärzte-Lied 😉
    Grundsätzlich habe ich nichts gegen deine Meinung. Ich habe mich aber von Transformers nie gut unterhalten gefühlt. Ich kenne auch hochgelobte Arthaus-Filme, die mich langweilen, dann sind sie meiner Meinung auch nicht gut gemacht.
    Allerdings reichen mir gute Effekte alleine längst nicht mehr aus, um mich zu unterhalten. Wenn die Dialoge so mies geschrieben und noch mieser von den Darstellern gemimt werden – dann stört mich das. Wenn die Mutter vollgedröhnt auf dem Campus rumläuft, ist mir das zu flach.
    Deswegen ist meine Meinung natürlich auch subjektiv und sicherlich nicht allgemein gültig, die hohen Wertungen haben mich allerdings doch sehr überrascht.

  14. @Dos: Nun, ich fand die Filme klasse, weil, wie Lukas schon sagt, sie mich gut unterhalten haben, abgesehen von der natürlich miesen Story. Und bei Optimus‘ Tod hab ich auch ein bisschen geweint. Jawohl. Und du hast den 10000. Kommentar geschrieben, und darfst zwischen Gastbeitrag von mir, oder von dir aussuchen. 🙂
    @Lukas: Du denkst zuviel nach, du Füsiknerd 😛

  15. […] knacken würde, aber tadah – hier sind wir. Dos Corazones‘ Kommentar zu meinem Transformers-Review war der 10’000. Kommentar auf dem Blog, herzliche… ich weiss ehrlich gesagt nicht […]

  16. @alle: Ich wollte ja auch gar nicht sagen, dass meine Meinung die Richtige ist, nur so versuche ich halt Filme für mich selbst zu bewerten 😉 Denn letztlich ist einen Film zu sehen eine genauso subjetive Handlung, wie irgendetwas zu essen: entweder man mag es (den Film, das Essen, eine Person etc.), oder eben nicht. Deshalb widersprech ich auch keinem, der Filme nicht mag, die ich jedoch mag und erwarte auch, dass es andersrum ist. Und glücklicherweise bin ich damit bisher auch immer ganz gut gefahren 🙂 Und ja, ich dachte mir schon, dass es vom Ärzte-Lied stammt, auch wenn das natürlich nur ’ne Vermutung war 😉
    Und ja, manchmal denke ich zu viel. Beziehungsweise… Nein, stimmt schon. Aber im Ernst: bei der Szene konnte ich nicht mal mehr verhindern, einfach NICHT darüber nachzudenken, auch wenn sie dem Spaßfaktor des Films keinerlei Abbruch getan hat 😀

  17. @Kyo: DAS hier wusste ich auch nicht. 😀

  18. […] „Transformers: Dark of the Moon“ gehen die Wellen hoch in den Reihen der Fans und Kritiker, wie das halb Chicago im Film […]

  19. @Lukas: Ich wollte dir nicht zu nahe treten und akzeptiere deine Meinung genau wie die aller anderen 😉
    @Owley: Uh, da habe ich ja unwissend großes verbracht 🙂 Ein Gastbeitrag… klingt verlockend – das muss ich mir aber vorher mal überlegen… Jetzt kommen erstmal noch die Unibewerbungen dran!

  20. Ich glaube ja, der Lukas hat das auch nicht so aufgefasst. Er weiss um die toleranten Leser auf meinem Blog 😉

    Und ja, Real Life hat Vorrang, aber sag, wenn du Lust hast oder Zeit, oder eine Idee oder einen Wunsch. Oder Geburtstag. 😉

  21. […] Gerücht um, Jason Statham („The Transporter“) solle übernehmen. Michael Bay („Transformers„) stellte in seinem Forum jedoch entsprechend klar: „Völlig falsch. Kein vierter […]

  22. @Dos: Gastbeitrag ist immer noch zu haben 😉

  23. @owley: Uhu, fast vergessen 😀 Hm… ich schätze ein bisschen mehr Inhalt kann mein Blog immer vertragen. Bzw. habe ich auch in naher Zukunft Geburtstag… Wir sollten uns mal darüber unterhalten 😉

  24. Oh, also ich bei dir? Gerne doch. 🙂 Der Ball ist bei dir. 😉

  25. […] sind. Punkto Akzent kann sich auch Hugo Weaving (schon zum zweiten Mal auf der Suche nach einem magischen Würfel) von ihm eine Scheibe abschneiden, seine deutsche Herkunft nimmt man ihm zu keinem Zeitpunkt ab. […]


Und was sagst du dazu?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


Entries und Kommentare feeds.

%d Bloggern gefällt das: