Bild der Woche #11

11. Februar 2011 um 18:24 | Veröffentlicht in Die Welt..., Ich, Star Wars, Tag | 8 Kommentare
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Meine letzte Woche an dieser Schule war eine ziemlich lockere und zugleich anstrengende, eine unvergessliche, und gleichzeitig eine, die ich am Liebsten ungeschehen machen möchte. Dabei ist aber so viel Tolles passiert (das Doofe waren Nachwirkungen der letzen Woche), dass es viele Bilder gibt, die ich im Anhang auch noch zeigen möchte. Darum diesmal wohl eher „Bilder der Woche“ und nicht „Bild der Woche“. Weils ja mehrere Bilder sind. Ich nenne diese Woche meine „biergeprägte Woche.“

Diese Woche stand ja eine Projektwoche aka Naturwissenschaftswoche an, die überhaupt keinen Einfluss auf meine Noten mehr hatte, insofern hätte ich auch ganz gut blau machen können. Mir war es aber wichtig, noch möglichst viel Zeit mit meiner Klasse verbringen zu können, weshalb ich natürlich schon in die Schule wollte. Leider ging dieser Plan bereits am Montag nicht auf, und ich verschlief und wachte erst um etwa 13 Uhr auf. Da war es leider schon zu spät um noch in die Schule gehen zu können und ich liess den ersten Tag im Projekt „Klima & Energie“ sausen. Dafür ging ich am Abend an das Konzert unserer Schule, wo wir Händels „Funeral Anthem for Queen Jetztweissichdennamennichtmehr“ sangen, denn das wollte ich natürlich nicht verpassen, hatten wir doch schon Monate für dieses Konzert geprobt. Am Abend gabs dann noch Bier und Musik mit einigen Kollegen, bei diesen Temperaturen ja voll okay.

Am selben Abend eröffnete mir einer, der auch bei „Klima & Energie“ war, dass dieses Projekt von unserem Prorektoren, meiner Nemesis, geleitet würde, was natürlich mein schon zuvor begrenztes Interesse an diesem Projekt in den Minusbereich sinken liess. Als ich gerüchteweise erfuhr, dass wir am Folgetag in Rapperswil (ein bitzeli weit weg von K-Town, wo die Schule ist) sein würden, aber keine handfesten News darüber erhielt dachte ich mir, dass ich im Worst Case lieber irrtümlicherweise in K-Town rumgammel, wo ich Kollegen hab, statt in Rapperswil alleine rumzuhängen. Das war eine sehr richtige Entscheidung. Denn tatsächlich waren alle in Rapperswil, und so rechnete ich damit, einfach mal an der Schule rumzuhängen. Eine Kollegin schlug mir aber vor, dass ich doch mit ihr den Kurs „Bierbrauen“ besuchen könnte, und das tat ich.

Ich wurde vom zuständigen Lehrer freundlich aufgenommen und an diesem Tag (es war der Dienstag) sollten wir einen Werbespot für unser Bier drehen. Das Produkt war ein Godzilla-Spot, mit Plastikdino, abbrenender Papierstadt und einem Bier, das die Bestie vertreibt. Das Bier tauften wir darauf „ProBier“ (Wortspiel!!!). Am Abend besuchten wir eine Bierbrauerei, wo wir natürlich auch Bier „degustieren“ durften. „Degustieren“, versteht sich. Da mich der Prorektor in der Annahme, ich würde eh nicht mehr vorbeischauen, aus „Klima & Energie“ strich, ging ich jetzt nur noch ins Bierbrauen. Jackpot, irgendwie. Anyway, tags darauf durften wir, und das ist ganz spannend, den Bierschaumzerfallswert berechnen, also, wie rasch und wieviel der Schaum im Bier sinkt. Gähn. Und am Nachmittag unterhielten wir uns mit einem Anonymen Alkoholiker, was echt schockierend war.

Am Donnerstagmorgen schnitten wir unseren Film fertig, und druckten die von mir designten Etiketten aus, am Nachmittag hatten wir frei, worauf ich in der Stadt meinen Comic abholte, einige Previews kaufte und auch eine CD ihren Weg in mein Regal fand. Am gleichen Abend gab es noch ein Abschlussessen mit meiner Klasse, die neben mir drei weitere Leute verlassen müssen, einer, wie ich, sogar die Schule. Es war sehr schön, sich nochmal richtig von der Klasse, die man während der Woche nur teilweise (es gab etwa 10 verschiedene Projekte) sah, und mit denen man sich noch austauschen konnte. Und einer Kollegin musste ich sogar auf Knien und mit einem aus Fimo gebastelten Pinguinenring, einen Heiratsantrag machen. :mrgreen: Danach gings noch ab in eine Bar, und dann heim. 🙂

Heute wurden dann noch die Etiketten (42 in unserem Fall) für das Bier gedruckt, ausgeschnitten und auf die Flaschen aufgeklebt, bzw. -gekleistert. Am Nachmittag wurden dann die Werbeclips präsentiert, die Biere degustiert (unseres war das Coolste, und das einzige, das schäumte. \o/) und zuletzt noch pro Person bis zu 7 Flaschen mit nach Hause genommen. 🙂 Für mich war es eine sehr schöne Woche, wenn auch je länger, je trauriger, und ich vermisse meine Klasse schon jetzt. Mit einigen Leuten konnte man gut diskutieren, mit anderen einfach doofe Sprüche klopfen und andere waren immer für einen da. Ach, ich würde wirklich weinen, wenn ich es könnte 😦

8 Kommentare »

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  1. Wann folgt der Probier Werbespot?

  2. Du hast EINEN EINZIGEN Zahn? Hübsch?

  3. Glückspilz, mich hat noch lange (oder überhaupt jemals?) kein Mädel mehr so liebevoll umarmt. 😦 😉
    Sehr schön gestaltete Flasche. Passt da wirklich nur 50 cl rein? Das ist ja gar nix.
    Endet das Schuljahr bei euch etwa schon im Februar, oder warum hast du dich bereits so festlich von ihnen verabschiedet?

  4. @Maloney: Ich muss den Lehrer mal fragen, ob er ihn mir mailen kann, hab ihn nicht bei mir.
    @Damian: Und ich dachte noch, dass es wie ein Zahn aussieht, meinte dann aber „Ach was, das wird wohl keinem auffallen.“ ^^
    @Lichtschwert: Jup, sollten 50 cl sein… Zumindest hat man uns das so gesagt. 🙂 Und das Semester endet jetzt, und wie du vielleicht gelesen hast, muss ich die Schule ja verlassen. Das war darum mein Abschluss. 🙂

  5. @ graval
    Waaas, du musst die … achso, ja. Stimmt. 😉
    Nee, ich wusste nur nicht, dass eure Schule so semesterorientiert ist. Bei uns kann man lediglich am Jahresende (Juni, Juli oder August) von der Schule fliegen.

  6. Hab ich (rein zufällig) über einen anderen Deutschlandkontakt auch erfahren. Voll gemein. 😦

  7. Rapperswil? Das kenn ich noch aus der Zeit, wo Michael Mittermeier lustig war.

  8. Haha. Dass das überhaupt ein Teutone kennt 😉


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