KUB #5 – Die Top 10 der besten Star Wars Comics

28. Januar 2011 um 22:52 | Veröffentlicht in Blogosphäre, KUB, Star Wars | 19 Kommentare
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Seit Mai gibt es nun die Konföderation unabhängiger Blogs in Anlehnung an die Separatistenallianz ähnlichen Namens aus Star Wars. In diesem etwas mehr als halben Jahr haben wir fünf Themen bearbeitet, die man auch hier alle nochmal findet (bzw. auf den Blogs der anderen Kandidaten, aber darauf gehe ich jetzt nicht weiter ein :)), und es war immer sehr spannend, die Themen zu verfassen, aber dann auch im Anschluss wiederum einige Diskussionen über die Themen zu führen (die gerne auch etwas länger ausfallen können, wenn auch nicht in der Länge der Themenfindung des letzten Themas ;)). Kurz und knapp: Es war und ist sehr schön, Teil der KUB zu sein, und ich freue mich schon auf Runden 6 – 10, und hoffe, dass vielleicht der ein oder andere Warsler den Weg in unsere Runde findet. 😀 In Runde 5 war das Thema ganz einfach „Topliste“, heisst, man sollte eine Liste der besten Irgendwas machen. Zitate, schönste SW-Momente 2010 und Fanvideos gabs schon, ich versuche mich mal an den Bildergeschichten, von denen ich ganz viele besitze.

10. Darth Maul
Gerade dreimal ist Jan Duursema, eine meiner Favoriten unter den Star Wars-Zeichnern in dieser Liste (Platz 8 und 5 hat auch sie gezeichnet). Eine ihrer frühesten Arbeiten ist der Comic zum gehörnten Sithlord Darth Maul, der ihr letztlich zum Durchbruch verhalf. In diesem Prequel zu Episode I muss sich Maul gegen eine Verbrecherorganisation behaupten, und wir erfahren auch viel über das Training des Zabraks, der Qui-Gon Jinn und Obi-Wan Kenobi das Leben schwer machte.


9. Jango Fett: Die Jagd beginnt

Ebenfalls ein Prequel, diesmal zu Episode II, ist die Story zu Jango Fett. Anders als jene von Maul beginnt die jedoch bei Fetts Kindheit und zeigt, wie aus dem kleinen Waisenjungen von Concord Dawn der gefürchtete Kopfgeldjäger und Ziehvater einer ganzen Klonarmee sowie eines kleinen Jungen mit grosser Zukunft wurde. Ramon F. Bachs‘ Zeichnungen zählen zudem zu den besten im Star Wars Universum.


8. Die Klauen des Drachen

Eine der beliebtesten Reihen im Star Wars-Universum ist Legacy. Oder besser war Legacy. Denn die Reihe fand Ende vergangenes Jahr ihren Abschluss. Darin kämpft hundert Jahre nach den Filmen ein Abkömmling der Skywalker-Linie gegen die Sith, die wieder zur Macht gelangt sind. Deren Anführer ist der düstere Darth Krayt, über den der Leser in dieser speziellen Ausgabe viel Erschreckendes erfährt.


7. Tag der Drachenlords!
Anfangs war ich ziemlich irritiert, als ich erfuhr, dass Panini die alten, old-school Comics von Marvel, die parallel zu den alten Filmen erschienen und ultraschräge Stories enthalten, reprinten will. Aber mittlerweile weiss ich sie zu schätzen und Stories wie jene über drachenreitige Space-Ritter im Bürgerkrieg sind einfach supertrashig und schlicht, auch wenn das Wort overused ist, episch.


6. The Gauntlet of Death

2009 brachte Dark Horse zum alljährlichen „Free Comic Book Day“ eine Geschichte zu „The Clone Wars“, die sich um Kit Fisto und eine seiner Missionen auf Rishi drehte. Dort sollte er eine Mine von geonosianischen Besetzern befreien, ein Unterfangen, das weder den Rishii (Eulenviechern) noch den Klontrupplern gelungen ist. Mithilfe eines Klons macht sich Fisto an diese Mission. Eine coole, kurze Story mit genialen Zeichnungen von Ramon Perez. Letztes Jahr brachte Panini diese Geschichte zudem zum deutschen Pendant vom FCBD, dem „Gratis-Comic-Tag“.


5. Die Verteidigung von Kamino

Einer meiner ersten deutschsprachigen Sonderbände, und der Start der Sonderbandreihe, auf die ich am meisten stolz bin. Die neunbändige Reihe „Clone Wars“ erschien parallel zur alten Zeichentrickserie und nimmt viele Themen derselben auf. So treffen wir oft auf Asajj Ventress oder den Kopfgeldjäger Durge. Die Reihe nimmt jedoch gegen Schluss durch unübersichtliche Stories stark an Qualität ab, die Titelstory des ersten Bandes über die Verteidigung der Klonheimat ist aber unübertroffen.

4. Parallelen
Vorallem wegen dem Cover legte ich mir diesen Comic zu, der den ersten von vielen in meiner deutschsprachigen Sammlung darstellen sollte. Doch auch die Story, die gleichzeitig zu Order 66 spielt und parallele Situationen der Crew der Uhumele, sowie einer handvoll Jedi schildert, die plötzlich beide zu betreffen scheinen. Doug Wheatleys Zeichenstil ist unübertroffen, auch hier leistet er wieder ganze Arbeit und zeichnet die wohl beste Story zu Order 66.


3. General Skywalker
Oh Gottchen. Diese Storyline ist eine der durchdachtesten (was nicht mit Komplexität oder so zu tun hat) im EU. Wobei man ein bisschen Vorwissen benötigt. So harrte der japanische Offizier Onoda Hiro knapp 30 Jahre auf einer philippinischen Insel aus, ohne vom Ende des zweiten Weltkriegs zu erfahren. An dieser Story orientiert sich diese Geschichte über einen Klonkrieger, der das Ende der Klonkriege verpasst, weil er auf einem Planeten abgeschottet ist, und dadurch Luke für einen Separatisten hält.


2. Shipyards of Doom
Normalerweise bin ich ja über das Comicgeschehen bei Star Wars bestens im Bilde, diesen Comic im Digest-Format entdeckte ich aber rein zufällig beim hiesigen Comichändler, und seither habe ich alle Ausgaben (Band 5 sollte nächste Woche kommen) bei ihm bestellt. Es handelt sich hierbei um kurze Oneshots aus den Klonkriegen, die ganz im Stil der neuen Serie gehalten sind, aber natürlich etwas umfassendere Stories bringen. In diesem Band, dem besten der Reihe bisher müssen Anakin, Ahsoka und Co. eine Schiffswerft der Separatisten zerstören, was sich schwieriger gestaltet, als es scheint, vorallem wenn Sklaven im Schussfeld stehen. Die Zeichnungen der Fillbach Brothers runden diesen One-Shot gelungen ab.


1. General Grievous
Und auch der dritte neue „Hauptcharakter“ der Prequels, der in Episode III seinen Auftritt hat, erhält einen eigenen Comic. Die Story zu General Grievous handelt von einigen Jedi, die beschliessen, dem Treiben des sich durch den Jedi-Orden schlachtenden Droidengenerals nicht länger zuzusehen, und sich ihm entgegenstellen wollen. Anders als viele Stories aus der neuen Animationsserie endet diese beispielsweise nicht in der feigen Flucht Grievous‘, sondern ist weit düsterer und episch.

19 Kommentare »

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  1. Episch, episch, episch – aargh! Ich versuche, dieses sehr ausdrucksstarke (und overusede) Wort ja stets durch andere Adjektive auszutauschen. 😉 Aber egal.

    Dass der The-Clone-Wars-Comic „Shipyards of Doom“ in deine Top 10 gelangt, habe ich nicht gedacht. Mir persönlich hat er gar nicht gefallen, denn selbst die Fernsehserie hat solche Kriegsthemen bisweilen besser verpackt.
    Vor ein paar Tagen ist übrigens auch Paninis SW-Heft # 84 erschienen („Blood Ties“ – „Blutsbande (1)“). Die Zeichnungen sind grandios (dodkalm72 hat sie ja bereits einmal vorgestellt), und die Story ebenfalls fesselnd, die Lust auf „Blutsbande (2)“ macht. Sehr empfehlenswert.

  2. Ja, das Wort ist stark overused. Das stimmt, hier war es jedoch einmal bewusst als solches benutzt, und einmal war es halt einfach ein Finale Furioso – soo episch 😉

    Wer auch ein bisschen in Gefahr läuft overused zu sein (und hier vertausche ich die Reihenfolge der dir gelisteten Punkte) ist Chris Scalf, der ja auch den Comic zu Purge zeichnete, der im letzten Heft war. Denn seine Zeichnungen sind sehr beliebt, weshalb er jetzt bei mehreren Projekten eingespannt wird / wurde. Doch ich finde seine Arbeit zwar grossartig, ziehe aber auf die Dauer „richtige“ Zeichnungen vor, weshalb ich hoffe, dass seine Arbeiten ein regelmässiges Highlight werden, und nicht ständig Scalf zeichnet. Blood Ties habe ich noch nicht gelesen, hype den Comic aber seit der Ankündigung (innerlich) hoch, weshalb ich ihn mir sicher noch in den nächsten Tagen kaufen werde. Hatte bislang nur keine Zeit dazu.

    Shipyards of Doom zählt imho zu den besten Stories zu The Clone Wars (wenn du die Comics gelesen hast, die in der Heftreihe erschienen, dann stimmst du mir sicher zu! :D) Ich fand es eine kurzweilige Story mit einer guten Wendung, die sich sicher auch im TV gut gemacht hätte (als Zweiteiler oder so). Und die Zeichnungen gefielen & gefallen mir gut.

  3. @ Chris Scalf
    Also wie Hans Zimmer, richtig? 😉

    @ „Shipyards of Doom“
    Nun, ich habe nur die Teile gelesen, die Panini regelmäßig in seinen Comicheften rausbringt. Ich kann mich noch sehr genau an den Angriff und die Befreiung der Geiseln erinnern, mehr aber auch nicht. Meine (wenigen) Erinnerungen waren aber nicht sonderlich positiv.

  4. Joa, der läuft auch in Gefahr. 😉

    Es gab seit 2009 drei TCW-Storylines: Sklaven der Republik (mit den Togruta-Sklaven), Schlacht um Khorm (die Eisschlacht) und Held der Konföderation (ein junger Prinz der zu den Separatisten wechselt). Alle waren unterirdisch, nur die erste war gerade so noch gut, aber auch die Zeichnungen sind mies. Die Reihe wurde anschliessend auch abgesetzt.

    Liest du denn die Comics? Regelmässig?

  5. Ich lese die Panini-Comics, ich habe sie abonniert. Also nicht die Comics wie „Clone Wars“, die jetzt wieder neu aufgelegt wurden, sondern die Hefte.
    http://www.paninicomics.de/star-wars-84-i7050.html
    Anfangs habe ich mir noch die TCW-Hefte zugelegt, aber nur bis Heft 5 oder so.

    Hast du sie denn auch abonniert?

  6. Woas, du hast ein Abo? Wie lange schon. Och Gott du bist in meinem Coolness-Barometer gleich um die Hälfte gestiegen… 😉 Die TCW-Hefte hab ich ab und zu gekauft, aber irgendwann wars mir zu doof, weil ich die Stories ja im englischen hatte und es mir zu teuer war. Habs auch oft für meinen Neffen gekauft… 🙂 Und nein, ich hab kein Abo, kaufe es immer am Kiosk. Werde mir aber vermutlich ein Abo des deutschen und des englischen Magazins zulegen, beim deutschen ist noch das Abo-Magazin drin, und beim englischen verpass ich so keine Ausgabe. 🙂

  7. „Och Gott du bist in meinem Coolness-Barometer gleich um die Hälfte gestiegen…“
    Wie bitte schön lässt sich das Maximum denn übersteigen? 😉

    Und warte, jetzt kommt’s: das deutsche OSWFC-Magazin habe ich auch abonniert! Und beides schon seit gut zwei Jahren!

  8. Mein Barometer hat kein Maximum, that’s it 😉 Und ja, das ist auch toll. Dann hast du ja auch das Journal of the Whills? 🙂

  9. „Dann hast du ja auch das Journal of the Whills?“
    Jepp, habe ich. Liest du das OSWFC-Magazin auch regelmäßig?

  10. Ich lese es, wie den Comic, seit der ersten gekauften Ausgabe regelmässig. Beim Magazin ist das die 50, beim Comic etwa die 67. Wenn du den Comic schon länger liest, siehst du auch meinen Wettbewerbsbeitrag seinerzeit 😀

  11. Comic: Ausgabe 54
    Heft: Ausgabe 42.
    :mrgreen:
    In welchem Comicheft sieht man denn deine Zeichnung?

  12. Nun, von den Comics habe ich mittlerweile eine (beinahe) komplette Backlist, somit: Bäääh! 😀
    *
    Meine Zeichnungen waren anlässlich des Wettbewerbs in Heft 75, abgedruckt wurden sie in 77 & 78 🙂 Hat mir seinerzeit auch die Wii beschert. \o/
    *
    Hier nochmal das Wettbewerbsbild 🙂

  13. […] durch, vielleicht findet ihr dort die eine oder andere Story, die euch auch interessieren könnte. Hier gehts zu seinem […]

  14. Ich hab die Zeichnung nur in # 78 gesehen. Sieht gut aus, aber die Farben fehlen. 😉

  15. Jep, das Bild sieht im Original eh besser aus. 😉 War anfangs erstaunt, dass sie ein so nicht mainstream-taugliches Bleistift-Bild mit dem ersten Preis bedachten, dann fand ich aber heraus, dass es ausgelost wurde. ^^ Finde beide Bilder nicht den Hammer, damals waren es aber Meisterwerke für mich 😉

  16. „Beide“ Bilder?

  17. Ja eben. Je eins in der 77 und der 78. 🙂

  18. Achso, das 77er habe ich jetzt auch gesehen. Es ist mir beim Durchblättern vorhin schon aufgefallen, aber ich habe deinen Namen darunter nicht gesehen.
    Ganz ehrlich: ich habe mich gefragt, warum die Panini-Warslinge nicht dieses Bild als Sieger ausgewählt haben; es hat mir nämlich besser gefallen als das Allround-Bild, da Jar Jars Rolle hier perfekt zur Geltung kam. 😉
    Aber sie haben ja – wie du es vorhin schon erwähnt hast – per Los ausgewählt.

  19. Naja, das ist irgendwie auch das lustige daran – das Jar Jar-Bild habe ich eigentlich nicht als Wettbewerbsbeitrag oder zum Abdrucken eingesandt, sondern das war für die Redaktion. 🙂 War etwas schräg, dass sie aus over 9000 Einsendungen gleich zwei von mir abdruckten ^^


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