Ponyo, der Soundtrack – Ein Lustspiel in drei Akten

10. November 2010 um 21:35 | Veröffentlicht in Blogosphäre, Die Welt..., Musik, Tag | 10 Kommentare
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Akt I

Es trug sich eines schönen Tages zu, dass Graval von Borstel auf ein Gewinnspiel bei Negativ.de aufmerksam gemacht wurde. So nahm er daran teil, und gewann prompt den Soundtrack zum Film Ponyo plus eines Schlüsselanhängers. Und so habe ich den Preisausschreibenveranstaltern meine Adresse geschrieben, worauf die erste negative (haha – Wortspiel) Antwort kam. In die Schweiz würde nicht versendet, sie müssten den Preis jemand anderem geben. Ich fragte sie dann, ob man den Preis nicht einer Bekannten in Deutschland senden könnte, die ihn dann weiterleiten würde, und sie fanden es eine gute Idee. So machte ich mich auf die Suche nach jemandem, der den Preis weiterleiten könnte, und Zimtapfel anerbot sich für den Job.

Akt II

So ging ich dann ins Sozialpraktikum und freute mich gegen Ende schon auf drei Dinge: Meine Scott Pilgrim-Bücher, die bald kommen würden, Scott Pilgrim im Kino und den Soundtrack. Dieser war dann jedoch nicht da, als ich ankam (und auch auf den Scott Pilgrim-Film musste ich bekanntlich noch warten), und nach etwa drei Wochen schrieb ich Zimtapfel, ob sie wenigstens die CD erhalten hätte, damit ich zumindest einen Anhaltspunkt hätte. Sie verneinte aber auch, und so wandte ich mich an David von Negativ.de, der mir sagte, dass die Promofirma die CDs noch nicht abgeschickt hätte, dies jedoch unverzüglich tun werde. Und siehe, kurz darauf meldete sich Zimtapfel mit den News, dass die CD angekommen wäre und dass sie sie losgeschickt hätte. Und heute habe ich sie endlich in meinen Händen 🙂

Akt III

Doch was ist das? Ich gucke das Paket an, darauf steht „1 CD, 1 Marzipan“. Ich dachte mir, dass Zimtapfel wohl etwas Kleines beigelegt hätte, aber denkste. Den Grossteil des Pakets füllen Lübecker Marzipane aus, eine Spezialität der Region (die ich auch so den Kieler Sprotten vorgezogen hätte ;)). Die Gute weiss offenbar von meiner Affinität zu Marzipan, wenn es Merci-Schöggeli gibt bei uns, sind die mit Marzipan ruckzuck weg. Gnihihi. Und zwei liebe Karten, von David, der sich für das Malheur entschuldigt (nicht doch, war kein Problem ;)), und von Zimtapfel, die möchte, dass wir Schweizer der EU beitreten, liegen auch noch bei. Bei solch tollen Paketen, überlege ich es mir doch noch einmal, ob ich für oder gegen einen EU-Beitritt sein soll…

Auf jedenfall danke ich dir Zimtapfel vielmals für deinen Service, du hast mir damit eine grosse Freude gemacht, und einiges an Kopfzerbrechen abgenommen. Und natürlich für die mit Sicherheit leckeren Marzipane und die lustige Karte 😀

10 Kommentare »

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  1. Jööö. Bahnt sich da etwas an? Ist mein kleiner unmündiger Graval verliebt? 🙂

    Und hat denn Zimtapfel keine Internetadresse? Müsstes du, falls doch, schon fast verlinken.

  2. Wart mal… Was? Graval ist sosolala verliebt, aber das hat mit diesem Post herzlich wenig zu tun. 😉 Und danke, hab das in der Hektik völlig vergessen, natürlich hat Zimtapfel eine Adresse. Schande über mich o.O

  3. Na, das mit dem EU-Beitritt würde halt doch vieles vereinfachen. Als ich bei der Post den richtigen Paketaufkleber holen wollte, instruierte mich die Dame strengstens ja unbedingt die Zollerklärung ganz genau auszufüllen, da seien die Schweizer seeeeehr streng. Deshalb war ich ja so verwundert, das es doch so schnell ging, dachte, das liegt jetzt noch tagelang an der Grenze und die Zöllner beißen erst von jedem Marzipan ein Stück ab, um zu gucken, ob da nicht doch noch was drin versteckt ist… 😀

    Hihi, so entstehen Gerüchte… 😆 Herr Damian, die Frau Zimtapfel ist mehr als doppelt so alt wie das Gravalchen. Und außerdem fest liiert. 🙂

  4. Haha, ich stell mir die Zöllner wirklich gleich bildlich vor. Ich wurde noch nie am Zoll kontrolliert, so schlimm können die auch nicht sein 😛

    Und ja mein lieber Damian, ich glaube das mit Zimtapfel und mir vergessen wir ganz ganz schnell wieder, ja? xD

  5. Ich musste flüchtig an „Die Reifeprüfung“ denken, aber das nur nebenbei. Tja, für das ganze Geraffel bin dann wohl ich verantwortlich? 😀 Glückwunsch zum Gewinn!

  6. Die Reifeprüfung kenn ich nicht, aber es klingelt etwas… 😉 Und danke, ohne dich hätte ich den coolen Soundtrack nicht 😉

  7. Hm, angucken – oder einfach auf einen ziemlich überschätzten Film verzichten und stattdessen lieber „Garden State“ gucken, der mit einer Hommage an „Die Reifeprüfung“ beginnt, aber viiiel besser ist. 😉 Und: Gern geschehen!

  8. Also bitte, Dr. Borstel! Wen schon mit Filmkenntnissen angeben, dann auch richtig! Als Mrs. Robinson müsste ich eine Tochter in Gravals Alter haben, mit der er ebenfalls anbandelt. Hab aber keine Tochter. Also nix mit Reifeprüfung. 😀

    Und der Film ist nicht überschätzt, der ist Klasse! (Wobei ich mir Garden State auch schon lange mal angucken wollte… (Kommt der zufällig in nächster Zeit mal im TV?))

  9. Tut mir leid, nächstes Mal werde ich vor solch abstrusen Behauptungen erst einen umfassenden Backgroundcheck durchführen lassen, was familiäre Hintergründe angeht. 😉 Ich wüsste nicht, ob „Garden State“ überhaupt schon mal im TV lief. Würde mich jedenfalls nicht darauf verlassen, aber der Gang in die Videothek lohnt in diesem Fall durchaus. 😀

  10. Siehste Borstel, gegen Zimtapfel kann dich nicht mal dein Filmwissen retten, pah! 😛 Vorallem wenn es unvollständig ist 😉


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