Pirates of the Caribbean: At World’s End (2007)

23. August 2010 um 23:04 | Veröffentlicht in Die Welt..., Kino / Film, Musik | 9 Kommentare
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Nach den ersten beiden Pirates-Filmen habe ich nun auch noch den dritten Film geschaut, das erste Mal seit ich ihn vor über drei Jahren im Kino gesehen habe. Er war mir tatsächlich schlechter in Erinnerung geblieben, als er tatsächlich war, irgendwie hab ich damals den Plot nicht wirklich mitgeschnitten und so wartete ich heute auf den grossen WTF-Moment, der nicht kommen wollte. Im Gegensatz, der Film enthielt viele FTW-Momente wie die Seeschlacht. Aber mehr dazu weiter unten… 😉

Story
Nachdem die East India Trading Company unter dem Kommando von Lord Cutler Beckett das Herz Davy Jones besitzt, wird sie zu einer Übermacht auf den Meeren, da sie mit dem Herz den Kapitän der Flying Dutchman unter Druck setzen kann. Daher wird der Brethren Court, eine Piratensitzung, einberufen, um Beckett in Schach zu halten. Dort wird beschlossen, Calypso, eine in Menschengestalt festgehaltene Göttin, zu befreien; Calypso ist niemand Geringerer als die mystische Tia Dalma und ausserdem der Grund für Davy Jones‘ Liebeskummer. Der Brethren Court beschliesst, gegen die East India Trading Company in den Krieg zu ziehen und Captain Barbossa befreit Calypso, um ihre Hilfe im Gefecht zu erlangen. Und so gipfelt die Meerschlacht im Kampf zwischen der Black Pearl und der Flying Dutchman in einem reissenden Meeresstrudel…

In diesem Teil gibt es nicht soviele Wendungen und Wirrungen, wie beispielsweise im zweiten Teil, dessen Story ich die komplexeste der drei Filme finde, dafür finde ich, wird die Story erst gegen Ende klar. So geht es im ersten Drittel zwar darum, Jack zu retten, doch danach ist irgendwie Ende. Es folgen noch einige Schlachten, und man will ja auch die East India Trading Company zurückschlagen, aber in meinen Augen wird das nicht ganz klar umgesetzt, es kommt nicht so deutlich rüber. Genauso die ganze Sache mit Davy Jones und der Flying Dutchman, die erst ziemlich spät verraten wird. Was passiert, wenn Jones getötet wird, und wer jetzt Jones töten darf und wer nicht, und wer es dann tut kriegen wir auch nur am Rande mit, obwohl der Tod des Bad Guys doch noch mehr oder weniger relevant ist 😉 Ich finde, man hatte einige gute Ideen, letzlich scheitert es aber daran, dass man sie zu verwirrend umgesetzt hat.

Was ich auch etwas bemängele, ist dass man die Filme 2 und 3 nur schlecht alleine sehen kann, vorallem für den zweiten Teil ist das Sequel wichtig. Auch wenn die Filme verhältnismässig alleine stehen, derart für sich, wie das der erste Teil tut, stehen die beiden Nachfolgerteile nicht. Das liegt vermutlich auch daran, dass sie miteinander gedreht und produziert wurden und man von Anfang an wusste, dass Teil 2 nicht das Ende bedeutete und daher die Story weiterspinnen konnte. Letztlich gibt es aber viele Nachteile, im Grossen und Ganzen verhebt die Story, wie schon auch beim Vorgänger für mich und gefällt.

Darsteller und Figuren
Ein weiteres Mal rockt Johnny Depp als Jack Sparrow, nun sogar zeitweise mehrfach shizophren. Auch Bill Nighy, den man kurz ohne CGI bestaunen darf (achso sieht der also aus ;)), gefällt in der Rolle des finsteren und von Rache getriebenen Davy Jones, während Orlando Bloom abermals eine weichliche Figur macht, wenn auch noch nicht so ätzend, wie im ersten Teil, gegen Schluss ist er stellenweise sogar noch ansatzweise cool. Keira Knightley hat sich hingegen von Film zu Film gesteigert, und ist nun die Piratenkönigin, wo sie im ersten Teil doch noch die unschuldige Tochter des Gouverneurs war. Auch Geoffrey Rush weiss wieder zu glänzen, diesmal vor allem in den Szenen im Brethren Court oder mit den kleinen Streitigkeiten zwischen ihm und Jack. Und nicht zu vergessen, Keith Richards als Captain Teague, Jacks Dad, und eine Anspielung an Johnny Depps Aussage nach Teil 1, dass er sich bei seiner Perofrmance an Richards orientiert habe.

Soundtrack
Über den Soundtrack habe ich bereits vor über einem halben Jahr geschrieben, wobei ich ihn damals nicht halb so genial fand, wie heute. Zimmer hat die Pirates-Scores perfektioniert und einen lebendigen, fliessenden Score geschrieben, der vorallem durch das oft verwendete „Hoist the Colours“-Theme gefällt. Aber auch „Calypso“ oder „Singapore“ und die Schlussmelodien gefallen. Ein weiterer Score in den ich mich verliebt habe, und ein weiterer von Zimmer.

Fights und Effekte
Das wohl genialste Endbattle in einem Film seit, seit… ich weiss nicht wann… ist die Schiffsschlacht im Strudel mit Jack und Davy Jones‘ Kampf auf dem Masten. Diese Spannung und diese Action, die nie in einer Boom-Boom-Orgie à la Michael Bay endet, aber bei der ich nicht ruhig auf dem Sessel sitzen konnte. In diesem Teil bedarf es weniger Special Effects, und wenn, dann überzeugen sie auf der ganzen Strecke, zum Beispiel bei der erwähnten Seeschlacht, oder in Davy Jones‘ Locker, als die Pearl abtransportiert wird (imho eine der geilsten Szenen der Saga).

Ich bin noch nicht ganz schlüssig, ob nun Teil 2 oder Teil 3 mein Favorit sind, irgendeine Stimme in mir sagt, dass „At World’s End“ der bessere ist. Die bessere Schlacht, die cooleren Figuren (oder zumindest die gleichen, coolen) und den geileren Score.

Bilderquelle: Impawards.com

9 Kommentare »

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  1. irgendeine Stimme in mir sagt, dass „At World’s End“ der bessere ist.

    Und diese Stimme bin natürlich ich. 😉

  2. Bah! Geh aus meinem Kopf raus… Ksch! 😉

  3. Nein, Luke. In deinem Geist werde ich immer bei dir sein! 😀

  4. Bah. Wo ist das nächste Lichtschwert, ich will sofort raus hier… 😉

  5. […] 4 ist nicht der Beste der Reihe, was zwangsläufig so kommen musste, gefiel mir doch „At World’s End“ eben gerade wegen dem Spektakel, das man bei diesem Teil weggelassen hat. Dafür punktet die […]

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  8. […] später, in ganz anderem Licht sehe, als noch im Kino. Das war zum Beispiel der Fall bei „Pirates of the Caribbean: At World’s End„, den ich im Kino scheisse fand, heute aber für den besten Film der Reihe halte. Auch bei […]

  9. […] gewöhnungsbedürftig. Zumindest befindet sich mit Naomie „Calypso“ Harris („Pirates of the Caribbean: At World’s End„) eine solche in Verhandlungen. Also nicht, dass man mir jetzt irgendwelchen Rassismus […]


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