Graval liest: Richard Horne – 101 Things To Do Before You Die

21. April 2010 um 16:21 | Veröffentlicht in Buch, Graval liest | 6 Kommentare
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Nach zwei Kurzgeschichten und einem Star Wars-Buch folgt ein weiteres Buch, das nicht ganz kommun ist ;) Es ist ein Buch des Designers und Illustratoren Richard Horne und ist nicht wirklich ein Buch, das man von der ersten bis zur letzten Seite durchliest, es ist vielmehr ein Spassbuch.

Richard Horne – 101 Things To Do Before You Die

In diesem Buch geht es darum, 101 Dinge, die im Buch gelistet werden, zu erfüllen. Man sollte zum Beispiel alle Länder der Welt besuchen (#36), die besten Filme sehen (#57) oder Sky Diven (#28). Da man aber mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht alle 101 Dinge machen kann, ist die Vorgabe nur 100 Dinge zu machen (ich werde wahrscheinlich nicht mal das schaffen ^^).

Jedes Thing To Do wird auf der linken Buchseite beschrieben, und auf der rechten Seite gelöst. So wird bei den besten Filmen beispielsweise links auf humorvolle Art und Weise erklärt, was man genau machen muss, und rechts findet sich eine Liste, auf der man dann abhaken muss, welchen Film man bereits gesehen hat. Wenn man ein Thing To Do fertig hat, kann man in der rechten Ecke einen Stern hinkleben (sind im Buch enthalten), zum Zeichen, dass man es erreicht hat.

Graval findet

Das Buch ist sehr schön gehalten, da es von einem erfahrenen Designer stammt, auch mit viel Liebe gemacht. In den Beschreibungen hat er viel schwarzen Humor verpackt und noch eine weitere Kleinigkeit. Wenn man das Buch aufmerksam durchliest, entdeckt man, dass viele Untertitel in den Beschreibungen leicht oder gar nicht (abgeänderte) Beatles-, Queen- oder sonstige Rocktitel sind. Ein lustiges Easter Egg.

Dass ich schätzungsweise 6 Dinge erfüllt habe, spricht für sich :) Ich konnte weder in einem Dreier teilnehmen (#7), noch kann ich ein Flugzeug fliegen (#74). Das kommt sicher noch.  Schliesslich habe ich nicht vor, in naher Zukunft das Zeitliche zu segnen ;) Für das ein oder andere Ding bin ich auch zu jung, einen Wagen mit Höchstgeschwindigkeit fahren (#64) darf ich vom Gesetz aus doppelt nicht :P

Wen es interessiert, hier die Dinge die ich bislang erfüllen konnte: Ich habe bereits jemanden mit meinem Namen getroffen (#13), und besitze eine nutzlose Sammlung (meine Cola-Dosen, #17). Darüberhinaus habe ich eine andere Sprache gelernt (#51), jemandens Leben gerettet (das kann man sehr weitläufig sehen, #68) und Weihnachten am Strand gefeiert (#80). Ein weiteres erreichtes Ding behalte ich für mich. ;)

Das ist auch ein bisschen der Zweck dieses Buchs, es geht nicht darum, jemandem zu zeigen, was man alles gemacht hat, sondern es ist eine Art Tagebuch oder Selbstreflexion für den Leser (bzw. Autoren ;)). Nach einem Weilchen (ich habe es nun über ein Jahr), wenn man das Buch wieder durchblättert, entdeckt man Dinge, die man damals reingeschrieben hat, die vielleicht nicht mehr aktuell sind :)

Vom selben Autor stammt auch 101 Things To Do Before You’re Old And Boring, das dann aber wiederum etwas zu unterfordernd ist, da es weniger Aufgaben, sondern auch IQ-Tests und ähnliches enthält. Dieses Buch ist definitiv an jüngere Leser gerichtet. Zwei weitere Bücher (101 Things You Need To Know And Some You Don’t und 101 Things You Wish You’d Invented and Some You Don’t), sind jedoch keine Aktionsbücher mehr, wie es scheint. Im Oktober kommt dann auch noch 101 Things To Do To Become A Superhero, das klingt auch noch lustig.

Das letzte Wort

It’s better to regret something you have done, rather than to regret something you should have done but didn’t.

All die Klischees über die Schweizer

21. April 2010 um 13:04 | Veröffentlicht in Die Welt..., Ich | 15 Kommentare
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Sind wahr. Dreimal dürft ihr raten, welches Instrument irgendso ein Kerl draussen gerade spielt… :D

Ich höre Stimmen

21. April 2010 um 12:48 | Veröffentlicht in Die Welt..., Ich, Musik | 13 Kommentare
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Spanksen hat einen lustigen Post gemacht, in dem er die besten 5 Männerstimmen listet. Schändlicherweise kannte ich Dave Gahan nicht, dafür Depeche Mode. Das hat man davon, zu spät geboren zu sein :P Meine Liste schaut etwas anders aus, darum hier meine Top 5 der besten Männerstimmen

Ferner liefen: Jason “Jay Kay” Kay, Marc Sway, James Morrison, Michael Jackson, Wise Guys und Jack Allsop

Platz 5 – Matt Bellamy

Muse stellt den ultimativen Sound zum Chillen oder Dampf-Ablassen – in einem. Matts Stimme ist ähnlich. Mal singt er sanft und schon im gleichen Stück schreit er sich in allen erdenklichen Tonlagen die Stimme aus dem Leib. Grenzgenial!

Platz 4 – Charlie Winston

One-Man-Band-Charlie Winston bringt den ultimativen Frühlingssound. Gut, er hat oft auch noch Mitwirker, doch den Grossteil der Musik, Gitarre, Gesang, Pfeifen & Beatboxen, macht Charlie. Und Gott, diese zittrige, klagende Stimme… Nicht zu vergessen, sein genialer Hut!

Platz 3 – Jan Delay :)

Der musste einfach rauf. Seine Stimme klingt folgendermassen: Durchzechte Nacht, Wäscheklammer auf die Nase, und lossingen :) Aber Jan Delay wäre nicht Jan Delay bzw. Eizy Eiz bzw. Eissfeldt. Eine lustige und trotzdem tolle Stimme, finde ich :)

Platz 2 – Freddie Mercury

Wer den nicht auf der Liste hat ist ein Frevler :P Eine der besten Stimmen des letzten Pop-Jahrhunderts. Mit “Bohemian Rhapsody” beweist er wiedereinmal sein Stimmtalent, als er von tiefgründigen, sanften Phasen urplötzlich in das Queen-typische Gerocke umschaltet.

Platz 1 – Mika

Mit “Grace Kelly” bewies Mika, dass er problemlos über zig Oktaven singen kann, von tief bis verdammt hoch. Seine Stimme hat dieses nasale und klagende Etwas, das mir prima gefällt. Den Vergleich mit dem Platz-2-Innehaber Freddie Mercury kommentiert er in den Zeilen: “So I tried a little Freddie – I gone Identity Mad!” – Denn Mika klingt stellenweise wie Freddie, zugegeben, aber er ist Mika, und niemand anderes :)

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