ProvokationsTUNE

1. Juli 2011 um 13:33 | Veröffentlicht in Musik, TunedUp | 3 Kommentare
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Rückblende, etwa 2003, 2004, Klein Owley hat gerade die magische Grenze des zweistelligen Alters erreicht, als eine neue Style-Welle Einzug im Leben der vorpubertären Primarschüler hält – sie nennt sich Hibbhobb und äussert sich in verkehrt herum aufgesetzten Käppis und knietiefen Hosen und Räbbmusik aus den Staaten. Später sollte auch die Räbbmusik aus deutschen Landen Anklang finden, doch im Moment interessiert man sich in Owleys Umfeld nur für den halben Dollar und die Erdnüsse mit Schokoüberzug. Genau, “50 Cent” und “Eminem” wurden gerade eben ziemlich amateurhaft umschrieben. Owley kann dem ganzen Kram nicht viel abgewinnen und boykottiert nicht nur diesen Halb-Füdliblutt-Stil, sondern auch die dazugehörige, eher provokative Musik, weil Owley Songs, in denen geflucht wird, ein bisschen irritieren. Mit der Zeit nimmt diese Abneigung ab, und eine gewisse Kompromissbereitschaft äussert sich – Owley tastet sich an die “Beginner” ran, die ganz anders daherkommen als (Bu)s(h)ido, später an den leicht doofen “K’Maro”, jedenfalls verschwindet mit der Zeit seine Abneigung gegenüber diesem Hibbhobb, so wirklich Fan davon wird Owley aber nie. Und ist es auch heute nicht, wenngleich er ohne inneren Konflikt solche Musik hören kann und gerne hört. Und irgendwie kam es dazu, dass er sich kürzlich auf YouTube einige Songs von Eminem anhörte, weil er Eminem eigentlich für einen guten Räbber hält und auch findet, dass er tiefgründiger als manch Anderer ist. Und ihm auch in vielen Punkten zustimmen kann. Nicht in seiner Homophobie, aber in einigen anderen Dingen. Und so schliesst sich der Kreis, als Owley folgendes Lied hört, und den dazugehörigen Videoclip sieht, und sich denkt… “Hey, das kenne ich.” Owley liegt richtig. Tatsächlich zeigte ihm sein grosser Bruder, damals noch recht klein, das Video zu “Without Me”, und fand, dass man “das sicher nicht darf, der macht einfach den Bin Laden nach, und das in einem WC”. Nicht ganz, aber trotzdem – heute finde ich das Video ganz nett, wenn auch frei von jeder wirklich den Namen verdienenden Provokation, früher war das aber voll ein Skandal. Und scheisse, obendrauf.

Nächste Woche: Wie Owley die Black Eyed Peas kennenlernte.

ErstesonnenstrahlenbegrüssTUNE

26. Juni 2011 um 14:01 | Veröffentlicht in Musik, TunedUp | 2 Kommentare
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Ich glaube mittlerweile ja, “Happy Ending” ist ein ähnlich genitales Album wie “Buffalo“, weshalb ich mich wohl oder übel auf die Suche nach dieser Scheibe von The Phoenix Foundation begeben muss. Und ich glaube auch, die haben auch noch einige Songs davon damals im Komplex gespielt. Wie der sommerlich düdelige Track “Bleaching Sun”. Mit schmuckem Videoclip.

SamstagnachmittagTUNE

14. Juni 2011 um 20:25 | Veröffentlicht in Musik, TunedUp | 3 Kommentare
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Es ist weder Samstag, aber das Wetter und die Stimmung heute erlauben es mir, das folgende Stück “On a Saturday” der französischen Band Herman Dune bzw Herman Düne zu posten. Es fühlt sich einfach so unbeschwert beschwingt an. So lülülü. Ach wart, so hab ich schon mal einen Song beschrieben. Na dann. So tütürü.

AutschielolTUNE

12. Juni 2011 um 15:57 | Veröffentlicht in Kino / Film, Musik, TunedUp | 12 Kommentare
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Gott. Das ist echt kein gutes Lied, das ich euch vorschlage. Aber Mike Tyson singt “One Night in Bangkok” sooo mies, dass ich das Lied schon wieder liebe. Und auch, weil “The Hangover – Part II” wirklich cool ist. Und das, obwohl ich von dem Film nichts erwartet habe. Aber eben – er ist grossartig. Und jetzt habe ich wirklich Lust auf einen dritten Teil. Ja, das sage ich, als Sequel-Skeptiker. Mhm. JEDENFALLS: One Night in Bangkok!

InderrichtigenstimmungderrichtigesoundTUNE

7. Juni 2011 um 08:32 | Veröffentlicht in Musik, TunedUp | 1 Kommentar
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Ein bisschen ist es ja schon recht plumper Synthie-Pop, was White Apple Tree da produzieren, aber manchmal braucht man genau so was. Ursprünglich habe ich die Band über Basti entdeckt, der findet, sie hätten einen blöden Namen, was ich aber gar nicht so sehe. Dann habe ich die EP “Peach Hat” der Gruppe heruntergeladen, und erst beim Basteln eines Mixtapes habe ich den Song “Snowflakes”, der für einen Teil des Erfolgs (Kokowääh) verantwortlich ist, wiederentdeckt. Und der ist jetzt sowas von auf dem Mixtape. Ist irgendwie sommerlicher Sound, könnte auch winterlich sein, ich finde aber, es ist ziemlich sommerlich. Weil unbeschwert und so. Jawohl.

Und mir wurde allein schon anhand des Abspielens von White Apple Tree gesagt, ich hätte einen grossartigen Musikgeschmack. Das will etwas heissen. Also spricht für die Band, meine ich.

AstutawiedawehTUNE

31. Mai 2011 um 17:21 | Veröffentlicht in Die Welt..., Musik, TunedUp | Hinterlasse einen Kommentar
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Oh Gott. Oh Gott. Ich rofle grad. Aber so ziemlich sehr richtig. Da covert eine indonesische Band “Es tut wieder weh” von Jennifer Rostock. Die Siebzehn heisst diese Band. Und hey, ich hab schon lang nichts so klischeebehaftetes gehört, wie dieses Cover. Oh Gott. Oh Gott.

ZefTUNE

31. Mai 2011 um 14:59 | Veröffentlicht in Musik, TunedUp | 11 Kommentare
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Ein Track den ich gefühlte tausend millionen milliarden billionen hundert fünftausend millionen achthundert milliarden tausend billionen Mal hören kann, und der mir nie verleidet. Überhaupt trifft das auf Die Antwoord zu, die südafrikanisch Hip-Hop-Truppe, die sich selbst und den Hip-Hop überhaupt nicht ganz so ernst nimmt. Und dennoch ganz geniale Songs hinzaubert, wie “Rich Bitch” oder “Beatboy”. Oder eben “Enter The Ninja”. Und eben dieser läuft in letzter Zeit bei mir rauf und runter, dass einem davon schwindelig wird. Und Yolandi Vi$$er ist halt eben schon eine heisse Schnecke.

This is like the coolest song ever in my whole life.

GSGFTune

28. Mai 2011 um 12:13 | Veröffentlicht in Die Welt..., Musik, TunedUp | Hinterlasse einen Kommentar
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Booyah! Jennifer Rostock hat einen neuen Track am Start, die erste Vorab-Single des im Juli kommenden dritten Album der Punk-Party-Truppe mit dem Titel “Mit Haut und Haaren”. Interessanterweise klingt das Lied aber sehr stark wie GSGF, die ich damals gemeinsam mit Jennifer Rostock kennengelernt hatte, aber hey, das ist an und für sich nichts schlechtes. Dass sich die Gruppe aber stärker vom reinen Punk, den man stellenweise noch auf dem ersten Album hörte, entfernt, scheint klar, zumindest war schon “Der Film” diesbezüglich sehr un-punkig. Aber was rede ich da, “Mein Mikrofon” auf die Ohren, bitches.

TanzendepiratenTUNE

21. Mai 2011 um 14:27 | Veröffentlicht in Kino / Film, Musik, TunedUp | 11 Kommentare
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Ich bin nicht wirklich begeistert vom Soundtrack zu Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides. Liegt daran, dass von den 18 Titeln 7 Remixes sind, und erst noch schlechte. Und auch den restlichen Tracks fehlt der Stil von Pirates. Abgesehen von den alten, wiederverwerteten Themen (auch wenn mir das altbekannte “He’s A Pirate” ein wenig fehlte), die es immerhin noch draufgeschafft hatten.

Aber einer der Remixes gefällt mir wirklich gut. Er wäre irgendwie stylisch, wenn nicht “Pirates of the Caribbean” draufstehen würde. Weil er dazu einfach überhaupt nicht passt, wie all der Remix-Kack, und auch schon dieser doofe Remix auf dem Soundtrack zum zweiten Film. Passt alles GAR NICHT. Aber eben, so allein gefällt er mir gut.

AndersunddochsogleichTUNE

14. Mai 2011 um 20:53 | Veröffentlicht in Musik, TunedUp | 4 Kommentare
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Eigentlich hätte ich gestern gratis an ein Konzert von BOY können, aber niemand konnte/wollte mit, und daher schlug ich das Angebot aus. Leider. Denn ich wäre irgendwie gerne gegangen. Egal. Die Hälfte von BOY, Valeska Steiner stammt aus Deutschland und besingt dessen Hauptstadt (das ist Berlin) in einem Track ihres Soloprojekts, das sie als Valeska aufzieht. Ich mag ihre Stimme sehr, muss ich sagen. Sehr soulig urban. Und auch den Song, weil er eigentlich ziemlich unspektakulär beginnt, dann aber einen coolen Drive annimmt. Und ziemlich abgeht. Und weil er genau wie Valeska und wie auch BOY ein ungeschliffener Diamant ist. Aber ein Diamant.

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