Züri West – Göteborg

6. Februar 2012 um 10:44 | Veröffentlicht in Die Welt..., Musik | 2 Kommentare
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Die Berner von Züri West bringen am 23. März ihr neues Album mit dem Titel Göteborg, auf das ich mich schon sehr freue. Weil sie zu den wenigen Schweizer Acts der letzten zehn Jahre gehören, die erstens gut sind und zweitens immer noch gut sind. Und ihren eigenen Stil immer beibehalten haben. Der Titeltrack aus dem neuen Album ist schonmal eine Wucht (auch wenn es noch kein schlaues Video dazu gibt, das folgt dann erst noch, bis dahin muss man sich mit diesem Fandings zufriedengeben).

Und der Büne ist übrigens der Büne Huber von Patent Ochser. Und der Polo ist übrigens der Polo Hofer. Und der Heiniger ist übrigens der Tinu Heiniger. Die andern kenn ich auch nicht.

Aus Anlass des (anstehenden) Wahlherbstes

29. September 2011 um 17:11 | Veröffentlicht in Die Welt..., Ich, Kopfschütteln | 5 Kommentare
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Der Wahlherbst 2011 hat nun spätestens begonnen!

Es ist mein erster als aktives Wähldingsbums (meinen ersten Abstimmungssonntag habe ich im wahrsten Sinne des Wortes verschlafen) und ich freue mich bei all der Post nur mässig drauf. Vermutlich wähle ich irgendeine Blödsinnpartei. Weil mir im Moment keiner dieser Heinis passt. Und Herrn Bruno Zuppiger wähle ich übrigens ganz bestimmt nicht! Der hat mich nicht nur mit Flyern und Plakaten sowie seiner SVP-Zugehörigkeit genervt, der hat sich auch erdreistet, mir eine Kettenmail mit dem vagen Inhalt “Wähle mich, du Depp!” zu schicken. Also so plusminus. Was ich ja ganz offen gesagt eine sehr unglücklich Art des Wählergewinnens finde. Weshalb ich sie auch entsprechend bestrafen werde!

Vas te faire enculer Herr Zuppiger.

Blogbusters.ch

14. September 2011 um 17:29 | Veröffentlicht in Blogosphäre, Interwebz, Kino / Film | 20 Kommentare
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Ich mag Seiten, die sich mit Filmen befassen, aber bewusst keinen auf grosse, tolle Filmseite machen, sondern wirklich nur das zeigen, was sie mögen und toll finden, und auch in diesem Stil schreiben. Blogbusters.ch ist eine recht junge solche Seite, und wird obendrein noch von Schweizern geschrieben, was das Ganze noch viel cooler macht.

In einer sehr guten Aufmachung präsentiert Blogbusters.ch News zu Filmen, aber auch Kritiken, Meinungen und Statistiken – und das erfrischend unvoreingenommen und unmainstreamig – etwas, was man manchmal bei den grösseren Portalen vermisst. Und wenn dem dort dann doch so ist, dann fehlt mir manchmal immer noch ein bitzeli die Swissness. Nicht aber bei Blogbusters.ch, eine Handvoll junger Autoren (ich versuche immer noch herauszufinden, wieviele, vielleicht sollte man mal eine “Über uns”-Seite einrichten) schreibt über ihr Hobby, und so kommt es auch rüber. Keine grossen Reden, kurze, aber informative Reviews, die den Kern des Themas erfassen und kein blödes hipsteriges “Ach, der Film wird eh uh hünen mega beschissen!”-Getue.

Also liebe Fellow Schweizer und gerne auch Fellow Teutonen – wenn ihr ein Herz habt, dann sollte es möglichst bald für Blogbusters.ch schlagen!

The Rütlischwur is a lie.

1. August 2011 um 11:12 | Veröffentlicht in Die Welt..., Ich, Tag | 7 Kommentare
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Heute feiert die Schweiz ja 720 Jahre Bestehen. Alle haben frei und feiern. Oder eben nicht. Dabei leben wir eine Lüge. Denn: Der 1. August als Nationalfeiertag wurde 1891 ins Leben gerufen, als die Stadt Bern vor einer 700-Jahr-Feier stand. Man fand eine gleichzeitig stattfindende 600-Jahr-Feier der Schweiz selbst eine gute Idee und beschloss, die Gründung der Schweiz auf den 1. August 1291 zu legen. Tatsächlich wurde aber zuvor, zwar vermutlich nicht wirklich viel genaueren Dokumenten zufolge die Schweiz am 8. November 1307 gegründet. Womit die Schweiz erstens nicht heute gefeiert werden würde. Und womit die Schweiz nicht 720, sondern 704 Jahre alt würde. Und darum zünde ich heute auch keine Rakete oder all den Blödsinn. Damit ich am 8. November eine gute Ausrede habe, um blau zu machen.

Bilderquelle

Uh. Ja. Lässig.

26. Juni 2011 um 08:17 | Veröffentlicht in Die Welt... | 1 Kommentar
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Ein alter Hut. Nur wiederentdeckt. Ein von einem Schweizer synchronisierter Porno. Mittlerweile ist das nicht nur in meinem Kollegenkreis der Running Gag (“Hüt Namitag hemmer frei.” – “Uh. Ja. So läääässig.”), sondern auch ein ureidgenössischer Klassiker. Irgendwie unter der Regie von H.P. Love, unserem helvetischen Liebessexguru, entstanden. Hintergrund ist ja auch scheissegal, wer entweder nicht Schweizer ist, und wissen will, wie es bei uns Schweizern zugeht, oder Schweizer ist, und sich vor Augen halten will, wie wir eigentlich wirklich rammeln – Diese Videos zeigens euch.

Exklusivstaat Helvetia

21. April 2011 um 23:22 | Veröffentlicht in Die Welt..., Ich | 2 Kommentare
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Man verzeihe mir, dass ich gleich ein bisschen politisch werde. Ich echauffiere mich ja, wenn überhaupt, gerne über die grossen Fragen des Lebens, wie spermaähnliche Seife, und nicht über solche Nichtigkeiten wie Politik. Aber was ich soeben, zwar im Blick am Abend, dem mitunter glaubensunwürdigsten Gratiskäseblatt der Schweiz, gelesen habe, lässt mich schon ein bisschen am Verstand mancher Schweizer Politiker zweifeln. Nicht, dass das vorher nicht so gewesen wäre, im Gegenteil (Blocher *hust*), aber diesmal haben sie nicht mal gute Argumente.

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Doppelt gemoppelt

6. April 2011 um 21:03 | Veröffentlicht in Sport | Hinterlasse einen Kommentar
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Heute in aller (Schweizer) (fussballinteressierter) Munde – der Doppelrücktritt von Alex Frei und Marco Streller aus der Nationalequipe. Allein Frei weist mit 42 Toren in 84 Spielen eine Treffequote von 0,5 Toren pro Spiel auf, und auch sein Sturmpartner Streller, mit dem er beim FC Basel regelmässig aufblüht konnte immerhin in jedem dritten Spiel skoren. In letzter Zeit war jedoch in der Schweizer “Nati” der Wurm drin, in den vergangenen acht Partien seit der WM resultierten lediglich ebensoviele Tore, und nur zwei Siege, die restlichen Unentschieden und Niederlagen fuhr man unter anderem gegen unterklassige Gegner wie Bulgarien, Australien oder Montenegro ein.

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SchwiizermusiggTUNE

20. Oktober 2010 um 13:11 | Veröffentlicht in Musik, TunedUp | 10 Kommentare
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Schweizer Musik ist ja nicht bekannt für ihre Coolness, da müssen wir uns wirklich nichts einreden. Und Schweizer Hip-Hop… das wollen wir nicht einmal erwähnen. Einer hat den Schweizer Hip-Hop jedoch wieder salonfähig gemacht, indem er sich gegen diesen Ghetto-Scheiss ausgesprochen und sich auch mit wichtigen politischen und gesellschaftlichen Themen befasste. Der Rapper Bligg vermischte auf seinem letzten Album “0816″ Hip-Hop mit traditionellen Schweizer Klängen und überraschte alle mit einem grandiosen Produkt und räumte zahlreiche Preise ab. Auf seinem neuen Album “Bart aber Herzlich” scheint er an diesen Erfolg anzuknüpfen, was der Track “Legändä und Heldä” zeigt. Grandios.

EDIT: Fälschlicherweise hab ich dieses Video eingebaut. Ist natürlich Blödsinn, das muss es sein:

Pfeif(en)skandal

13. Oktober 2010 um 18:51 | Veröffentlicht in Die Welt..., Fussball, Sport, Tag | Hinterlasse einen Kommentar
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Gestern Abend hat die Schweizer Fussballnati unter der Führung von Ottmar Hitzfeld gegen Wales gespielt. In der Gruppe G gilt man als Favorit für das EM-Ticket hinter England. Umso grösser war die Enttäuschung, dass man nach zwei Spielen, gegen England und der “Schande von Montenegro” noch mit null Punkten und einem Score von 1:4 dastand. Für weiteren Unmut sorgten Fakten, wie dass man seit dem Spiel gegen Spanien an der WM nicht mehr gewinnen konnte, und in den letzten 13 Spielen nur fünf Tore für die Schweizer fielen. Eine weitere Statistik, die gerne verwendet wurde, um aufzuzeigen, wie sehr die Schweiz am Arsch ist, war, dass das letzte Stürmertor aus dem September vergangenen Jahres stammt.

Daher war die Schweiz also unter Zugzwang. Um die WM-Qualifikation wieder auf die richtige Bahn zu bringen, und um die Fans zu beruhigen, mussten ein Sieg und Tore her, und nicht zuletzt, sollte man nun wieder gut spielen, und nicht rumharzen, wie man das seit geraumer Zeit zu tun pflegte. Die Schweiz erfüllte alle Wünsche mit dem 4:1-Sieg, es gab Tore, es wurde gut und fair gespielt und auch die Stürmer trafen endlich wieder, für Marco Streller ging sogar eine dreijährige Durststrecke zu Ende. Und obendrein gleichte man das Negativscore nun zu 5:5 aus. Soweit so gut, doch für die Misstöne sorgten diesmal die Fans selbst.

Dass Stürmerstar und Rekordtorjäger Alex Frei seit einer Weile eine gewisse Ladehemmung hat, das ist kein Geheimnis. Auch gestern gelang ihm wieder kein Treffer, was das Publikum, erneut, nach einem verschossenen Penalty gegen Australien, dazu veranlasste, ihn auszupfeifen. Dass Frei sich aber sonst für seine Teamkollegen abgerackert hat, zahlreiche Bälle wiedererobert hat und vielfach auch als Vorbereiter tätig war, vergass man in der Hektik um die Negativquote. Ich verstand noch, dass Frei unmittelbar nach dem verschossenen Penalty damals gegen Australien ausgepfiffen wurde, aber auch dort war es für mich unbegreiflich, dass er nachher das Spiel durch ausgebuht wurde.

Es ist also durchaus begreiflich, dass sich Frei nun einen Rücktritt überlegt, was seine Gesten unmittelbar nach dem Pfeifen deutlich machten. Aber ich hoffe trotzdem, dass es Hitzfeld gelingt, Frei umzustimmen, und dass Frei doch noch zurückkehrt, denn auch trotz seines Personenkults ist er ein wertvoller Spieler, was er gestern wieder bewiesen hat.

Bilderquelle: Wldcup.com

WM-Quiz

7. Juli 2010 um 00:11 | Veröffentlicht in Die Welt..., Fragen, Fussball, Ich | 15 Kommentare
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Graval macht ein ultradoofes Worträtsel zur Fussball-WM in Südafrika. 9 Spieler sind versteckt, die ziemlich bekannt sind, oder zumindest sonst auf sich aufmerksam machten, diese WM. Zur Hilfe sage ich aber, aus welchen Ländern die Spieler stammen: Argentinien, Brasilien, Deutschland, England, Frankreich, Niederlande, Schweiz, Spanien, Uruguay. Gewinner ist, wer als den letzten Begriff errät. :)

1) Durchgewuselte und entsprechend ergänzte 365 Tage ohne achten Alphabetsbuchstaben mit französischer Seehunden.
2) Er hat den Autobus verloren und schleift das Heissgetränk.
3) Diese französische Schweizermünze ist oberhalb eines langen Buchstabens.
4) Goliaths Gegners Landhaus.
5) Zweimal der Buchstabe der Zahl der Feldspieler.
6) “Stirb-Geh” würden die Engländer diesem Kerl sagen. Er sagt aber genuschelt “Pferdekind”.
7) Das grüne Abendkleid wird kurz retweetet. Durchgemischelt, versteht sich.
8) Wir kennen ihn zur Hälfte aus 6). Den Rest macht die britische Glocke mit italienischem Knoblauch.
9) Die scharfe Schote erhält den 16. Buchstaben vorne reingepackt. Und weils so lustig ist, hängen wir ihn gleich noch zweimal an. Und alles zusammen ist sehr langweilig.

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