Bild der Woche #57

5. Februar 2012 um 08:55 | Veröffentlicht in Buch, Die Welt..., Fuck Yeah!, Ich | 18 Kommentare
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In den vergangenen Tagen hat mich der erste Band der Reihe “Das Lied von Eis und Feuer” aus der Feder des amerikanischen Fantasyautoren George R.R. Martin begeistert. Was ich ja auch ziemlich lustig finde, ist nicht nur, dass solche geheimniskrämerischen Initialen offenbar zum guten Ton unter Fantasyautoren gehören, sondern dass es – gerade bei Martin, der gerne mit Tolkien verglichen wird, und wie die dicke Version von Guillermo del Toro aussieht – zweimal das R ist. Wie dem auch sei. Jedenfalls bin ich jetzt schon ziemlich angefressen, und das erst nach etwa fünf gelesenen Kapiteln. Die Story ist angenehm langatmig und detailliert und die Figuren wachsen einem schnell ans Herz, vorausgesetzt, man findet sich in der Welt der gefühlten fünftausend Trilliarden unterschiedlichen Charaktere zurecht. Mittlerweile sind übrigens fünf der geplanten sieben Bände erschienen, die auf deutsch wohl in 14 Bänden erscheinen dürften, da jeder Band in zwei Bände aufgespaltet wird.

Und noch etwas: Kann man die Charakterbeschreibungen im Anhang schon lesen, oder spoilern die die Story?

Ninja, Jedi und Identitäten

7. April 2011 um 07:47 | Veröffentlicht in Buch, Kino / Film, Star Wars | 14 Kommentare
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Naruto begann ich eigentlich nur einer Kollegin zu Liebe. Dabei ist der Manga über den nudelsuppenmögenden und grossmäuligen Ninja aber wirklich klasse, trieft vor schrägem Humor, guten Fights und grossartigen Charakteren. Ich bin momentan bei Band 8, kaufe aber regelmässig den ein oder anderen Band. Mein erster Manga und ein gelungener und wilder Einstieg ins Genre! Der Klassiker neben “One Piece” oder “Dragonball”, wie ich mir sagen liess. An die werde ich mich irgendwann auch mal ranwagen, vorallem an Ersteres.

Der letzte Jedi ist eine zehnteilige Star Wars-Buchreihe über den früheren Padawan Ferus Olin auf der Suche nach nach der grossen Säuberung verbliebenen Jedi, die ich vor einigen Jahren begann, jedoch nie fertig las. Aufgrund der grossen Abstände zwischen der Lektüre der Bände vergass ich jeweils einige Storyelemente. Darum lese ich die Reihe jetzt nochmal von A-Z. Ist eher jugendbuchig, dafür aber noch ganz düster. Und gibt einen guten Einblick in die Verzweiflung der Überlebenden von Order 66 nach Episode III. Lockere Lektüre mit sympathischen Figuren.

Unknown Identity war einer der wenigen Filme, die ich ohne Schauen des Trailers und nur wegen der Story schaute. Und wegen dem Hauptdarsteller. Liam Neeson spielt in diesem Film, einen Doktoren, der nach einem Unfall nicht einmal mehr von seiner Frau erkannt wird. Eine Story, die nun wirklich schräg und mindfucking ist und in einer Auflösung, die man sich so kaum gedacht hätte gipfelt, präsentiert diese sehr gute Romanverfilmung. So spannend und fesselnd war schon lange kein Film mehr, mir wars gegen Schluss aber ein bisschen gar hektisch und klischeehaft. Nichtsdestotrotz ein einwandfreier Thriller

(The same procedure as last year.)

Scott Pilgrim Boxset

22. Oktober 2010 um 11:02 | Veröffentlicht in Buch | 8 Kommentare
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Bryan Lee O’Malley hat schon vor einer Weile ein Boxset mit allen sechs Bänden zu Scott Pilgrim sowie einem Poster angekündigt, das ab November in die Läden kommen soll. Nun ist auf Amazon auch ein episches Bild online, das einem doch sehr zu gefallen weiss. Ich bezweifle, dass man dann aber definitiv das Cover des sechsten Band zugunsten der Box abändert, das wäre ziemlich ungeschickt. Die meisten werden sich denken “Wayne, ich hab die Bände schon und für diese Box kaufe ich sie nicht nochmal!”. Good News, denn die Box mit dem Poster gibts nämlich auch ohne Bände, was noch besser ist. Zuschlagen, würde ich meinen.

Ausserdem hat er eine Special Edition der Bände für nächstes Jahr angekündigt, die er aber noch nicht genau benennen kann. Und ein Buch wird ebenfalls erscheinen, das Zusatzmaterial von Bryan Lee O’Malley selbst enthält. Eine Fortsetzung der Reihe in Comicform oder als bewegte Bilder hat er jedoch klar ausgeschlossen.

Bilderquelle: Amazon.com

Zum Einschlafen

14. Oktober 2010 um 14:09 | Veröffentlicht in Buch, Die Welt... | 5 Kommentare
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Gestern Abend hat der achtjährige Meinkleinerneffe, der gerade lesen lernt, neben meinem Bett das Buch “Schweigeminute” von Siegfried Lenz entdeckt, und begann tatsächlich, darin zu lesen. Erstaunt fragte ich ihn, ob es denn interessant wäre. “Nein”, gab er zur Antwort, “es ist todlangweilig, und ich verstehe kein Wort, aber vielleicht hilft es mir einzuschlafen.”

Freitagsfüller XVIII

10. September 2010 um 19:21 | Veröffentlicht in Ich, Tag | 11 Kommentare
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Ich merke, wie sehr mir diese nervig langen Schulwochen auf die Eier gehen und freue mich umso mehr aufs sturmfreie Wochenende. Dabei muss ich noch so viel… Geschenk machen, Geschenk kaufen, zweimal (fertig) Wichteln, und, und, und.

1.  Heute morgen bin ich wie die letzten Tage erkältet und todmüde erwacht.

2. Nur eine 5, na und, was soll’s !

3.  Ich habe das Buch gelesen, jaja, natürlich hab ich das, Herr Lehrer.

4. Sie macht mir immer gute Laune

5. Am liebsten möchte ich jetzt einfach nur noch Ferien haben.

6. Inception ist der beste Film den ich bis jetzt in diesem Jahr gesehen habe.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Totoro, morgen habe ich TCW + Flohmarkt + Maloney8032 + ein letztes See-Chillen mit Friendz geplant und Sonntag möchte ich an ein Konzert des Kollegen und Faulenzen!

Letzter Ferientag

24. August 2010 um 21:43 | Veröffentlicht in Die Welt..., Ich, Kino / Film, Musik, Tag | 9 Kommentare
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Menno, jetzt sind die Ferien auch schon fertig. Ach hätte ich nur… Ne – find ich ne doofe Einstellung. Darum dachte ich, geniesst du deinen letzten Ferientag und machst, was dir Spass macht. Erstmal musste ich aber an einen Termin, bei dem es für eine Stunde Webdienst testen und bewerten 25 Franken gab. Mit diesem Geld und noch sonstigem Flüssigem, das ich auftreiben konnte, kaufte ich mir allerlei lustiger Dinge. Unbedingt her musste die DVD “Public Enemies”, ich hatte es ja der Gedankenfabrik versprochen, da konnte ich nicht zurückkrebsen. ;) Und gleich noch einen zweiten Michael Mann-Film hab ich gekauft, den ultrasupermegatollen “Heat”, ein wahres Meisterwerk. Und dann hab ich noch eine CD für meinen Vater, einen echten Mark Knopfler-Fan, gekauft. Denn diese CD ist der Soundtrack zum Film “Local Hero”, einen Film, der unter anderem in Pennan, einem schottischen Küstendorf, in dem wir auch waren, spielt.

Ausserdem habe ich heute endlich das DeAgostini-Abo gekündigt, mit diesen überteuerten Star Wars-Modellen, die oft dann eh irgendwie nicht ganz okay waren. Und dafür ein Revell-Modell gekauft, das ich selbst zusammengesteckt habe, und das mir viel besser gefällt, als die doofen Modelle. ;) Und das ganz grosse Highlight war aber das neueste Hornby-Buch “Juliet, Naked”, das nun plötzlich doch auf deutsch als Taschenbuch erschienen ist, nachdem mir die Leute vom Verlag sagten, das Buch würde nicht als TB erscheinen. Offenbar wurde die Lizenz verkauft. Und der neue Verlag hat 1:1 das Design übernommen, was mir natürlich noch mehr gefällt. Vor allem aber freut es mich, da ich gerade gestern mein aktuelles Buch fertig gelesen habe, und heute weiterschmökern darf :D

Heute

22. Mai 2010 um 23:53 | Veröffentlicht in Die Welt..., Ich, Musik, Star Wars, Tag | 10 Kommentare
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  • War ein Tag wie jeder andere.
  • Hab ich mir den dritten Band von Erbe der Jedi-Ritter gekauft. Bevor ich den lese, muss jedoch Band 2 her.
  • Hab ich mir die grandiose Zeitmaschinen-Bedienungsanleitung zugelegt.
  • Spielten wir das Tyrannen-Quartett. Mit bekannteren (Blitztrompf) und weniger bekannten Sujets. ;)
  • Konnte ich endlich Band 1 und 2 der schicken Clone Wars Adventures ergattern.
  • Kaufte ich mir die falschen Sleeves für meine Comics. 100 Stück. >.< Fail.
  • Gabs leckeren Kuchen.
  • Hab ich mir endlich eine Deckbox zugelegt, und der Freund meiner Schwester hat mir noch schicke Sleeves geschenkt :)
  • Hat mir mein Bruder ein Film-Buch geschenkt, das ich mir am Montag selber schenkte. Nach der The Dark Knight-DVD schon das zweite Mal Pech. :( :D
  • Höre ich mich durch Alice in Wonderland, Sherlock Holmes und Paloma Faith. Danke Bruder. :)
  • Haben wir den Crazy Ice Cream Man wiedergesehen. Dem Rotzbengel, der nachdem er ihm ein Eis geschenkt hatte immer noch schmollte (!), sagte er die Meinung. :)
  • Und den halbnackten Inlineskater, der auf die Passanten “schiesst” haben wir auch gesehen. ^^

Ich wär so gern ein Pinguin

20. Mai 2010 um 11:40 | Veröffentlicht in Buch, Die Welt..., Enten | 4 Kommentare
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Echt jetzt. Sind meine Lieblingsviecher. Doof wie ein Glas Wasser, aber genial :) Und nach den Pinguinen mag ich Enten am Liebsten. Die sind auch cool. :) Verwundert also nicht, dass mein neues Lieblingsbuch von einer Ente handelt, die ein Pinguin sein will. Nicht dass ich es jetzt gelesen hätte oder ne Ahnung hätte, was genau im Buch passiert, aber das ist ja auch egal. Der Titel entschädigt für allfällige Abstriche am Inhalt oder der Qualität :D Wird nächstens gekauft. Und dann sag ich euch, obs auch wirklich lustig ist. Das Cover ist es jedenfalls schonmal ;)

Mit einem entigen Quak verabschiede ich mich in den Tag!
Geniesst ihn!

Bilderquelle: Buch.de

Graval liest: J.K. Rowling – Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

24. April 2010 um 10:50 | Veröffentlicht in Buch, Die Welt..., Graval liest, Kino / Film | 17 Kommentare
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Gestern war Welttag des Buches, der Grund, warum ich jetzt jeden Tag dieser Woche ein Buch vorgestellt hab. Und dann das – Graval verpasst, ein Buch vorzustellen. Doch gestern ging ich spontan noch mit ein paar Kollegen raus. Und um 2 Uhr mag man dann echt keine Bucheviews mehr schreiben ;) Da ich Harry Potter sehr gut mochte und mag, möchte ich ein Buch der Reihe vorstellen. Meine Favoriten sind die Bände 4, 6 und 7, die letzteren habe ich auch bei mir, Band 6 sogar in einer Special Edition :)

J.K. Rowling – Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

Der letzte Band der Reihe beantwortet alle offenen Fragen. Offenbar war es einer der ersten, den J.K. Rowling verfasst hat, wodurch es ihr möglich war, die Spannung in den vorherigen Bänden richtig zu timen. Und mit der ein oder anderen Antwort auf diese Fragen hätte wohl keiner gerechnet. Etwas schade ist aber trotzdem, dass Rowling sich nun nicht gewehrt hat, als die Macher der Filme das Buch auf zwei Teile aufspalteten.

Story

Während seines Umzugs aus dem Haus der Dursleys ins Haus der Weasleys muss sich Harry gemeinsam mit einigen Mitgliedern des Ordens des Phönix einigen Todessern und Voldemort stellen, die seinen Tod wollen. Ihnen gelingt die Flucht, doch sie müssen das ein oder andere Opfer hinnehmen. Um sich Voldemort stellen zu können, sucht Harry nun mit Hermine und Ron nach den verbliebenen Horkruxen. Voldemort, der in jedem Horkrux einen Teil seiner Seele versteckt hat, versucht diese zu schützen und sieht Hogwarts als den sichersten Aufbewahrungsort für die Horkruxe an. In einer erbitterten Schlacht in und um Hogwarts fällt die Entscheidung über Leben und Tod der beiden Magier.

Graval findet

Jeder mag Harry Potter – oder die meisten. Egal ob Mainstream oder nicht, die Buchreihe muss man gelesen haben und sie ist auch tatsächlich sehr gut und durchdacht, wie ich finde. Die letzten Bücher werden von mal zu mal düsterer, was auch dazu führte, dass es wilde Diskussionen um das Ende des 7. Bandes gab. Denn, wie man Rowling kannte, war es genauso gut möglich, dass sie Harry sterben liess, wie dass sie ihn am Leben hielt. Ein solches Spannungs- bzw. Überraschungsmoment gab es zuletzt 1980 mit “Ich bin dein Vater!” ;) Rowling beschreibt in diesen Büchern auch sehr gelungen die Entwicklung von Harry vom Menschenkind zum Zauberer, was in den Büchern weit besser ausfällt als in den Filmen. Aber die sind hier ja nicht das Thema ;) Ein kleiner Kritikpunkt ist wahrscheinlich die nachträgliche Benennung der Kinder von Harry und Co. nach allen möglichen Zauberern und Freunden, aber wer weiss, wie Magier ticken :P

Eins der besten und düstersten Harry Potter-Bücher, gespickt mit viel Tod und Überraschung. Der Beweis, dass Harry Potter nicht nur Kinder- / Jugendliteratur ist.

Das letzte Wort

“Albus Severus”, sagte Harry leise, so dass niemand ausser Ginny es hören konnte, die taktvollerweise so tat, als würde sie Rose zuwinken, die schon im Zug war, “du bist nach zwei Schulleitern von Hogwarts benannt. Einer von ihnen war ein Slytherin, und er war wahrscheinlich der mutigste Mann, den ich je kannte.”

Graval liest: Benjamin Prüfer – Wohin du auch gehst

22. April 2010 um 21:47 | Veröffentlicht in Buch, Graval liest, Kino / Film | 1 Kommentar
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Das Buch, das ich euch heute vorstellen möchte, ist wohl besser unter dem Titel Same Same – But Different bekannt. Es liefert die Grundlage für den gleichnamigen Film von Detlev Buck, den ich im Kino sehen wollte, es jedoch verpasst habe. Leider. Auch wenn ich nicht sicher bin, ob der Film der Buchvorlage gerecht hätte werden können, ich glaube nicht, da mir der Film auf die Lovestory reduziert scheint.

Benjamin Prüfer – Wohin du auch gehst

Als der Film in die Kinos kam, wurde mein Interesse geweckt, und als ich dann das Buch im Laden sah und bemerkte, dass es die Vorlage zum Film bildete, musste ich es einfach kaufen. Dass ich dann den Film jedoch verpasst habe, ist das ironische I-Tüpfelchen. Auch die Hintergrundberichte zum Buch haben mich fasziniert, und sind ebenfalls sehr informativ, wenn man sich Zeit nimmt, sie sich anzusehen. Ich habe zwar schon einige Gedanken zum Buch gebloggt, doch das hindert mich nicht an einer etwas ausführlicheren Review :)

Story

Benjamin Prüfer erzählt die Geschichte von sich und Sreykeo, einem Barmädchen, das er in Phnom Penh kennenlernte. Die beiden verlieben sich allmählich ineinander, doch der Abstand zwischen Deutschland und Kambodscha soll längst nicht das einzige Problem bleiben. Als bei Sreykeo AIDS diagnostiziert wird, ist Ben eine der letzten Personen, die ihr beisteht – auch wenn er selbst noch nicht ganz genau weiss, wie weit er mit Sreykeo letztlich gehen will.

Graval findet

Dieses Buch ist eins der besten, wenn nicht das beste Buch, das ich gelesen habe. Ergreifend und trotzdem nicht realitätsfern schildert Benjamin Prüfer, wie er Sreykeo kennenlernte, wie sie ihm die kambodschanische Lebensweise näherbrachte, wie er unzählige Tage mit ihr in Kambodscha verbrachte. Prüfer schreibt, wie er denkt. Er vertuscht keine Tatsachen (zumindest erwähnt er auch negative Aspekte der Beziehung, sodass ich mir nicht vorstellen kann, dass er etwas unter den Teppich gekehrt hat), aber er schreibt auch nicht boulevardmässig – sprich: Man kann sich mit ihm identifizieren, man kann nachvollziehen, wenn er Zweifel an der Beziehung äussert, ohne ihn für ein dämliches Arsch zu halten. Mir gefällt, dass er sich und Sreykeo als Menschen zeigt, und ihre Stärken wie ihre Schwächen beschreibt.

Der Kulturschock, der sich als Westler in diesem Land wahrscheinlich zeigt, wird glaubhaft geschildert und die Situationscomedy, die jeweils entsteht, wenn zwei Welten aufeinandertreffen, ist immer wieder amüsant zu lesen. Nach diesem Buch will man mehr. :)

Das letzte Wort

Man kann HIV nicht heilen. Aber man kann es besiegen.

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