You Just Don’t Exist (2010)
9. August 2010 um 19:03 | Veröffentlicht in Die Welt..., Kino / Film | 19 KommentareSchlagwörter: Film, Kino, Lucas Lee, Plumtree, Terror, Winifred Hailey
Wahrscheinlich einer der besten Filme von Actionstar Lucas Lee (abgesehen von seinem grandiosen “Action Doctor”) ist die diesjährige Action-Komödie “You Just Don’t Exist”, in der er mit Jungstar Winifred Hailey vor der Kamera steht.
Story
Cole Hazard ist ein CIA-Agent, der eines Morgens einen Anruf erhält. Der Anrufer ist – er selbst, der ihm sagt, dass ihm lediglich 90 Minuten bleiben, bevor Terroristen Amerika dem Erdboden gleich machen. Der Terrorjäger macht sich auf die Suche nach den Terroristen, die sein Land bedrohen, doch diese machen wiederum Jagd auf Hazard. Es gelingt ihm zu fliehen und er trifft auf die hübsche Forscherin Judy Evans, die ihm eine Möglichkeit zeigt, das Inferno zu stoppen. Mit einem neuen Gerät, dem Dematerialisator kann er die Zeit verlangsamen, oder sogar zurückdrehen, dass er für Aussenstehende nicht mehr zu sehen ist. Mit diesem Zeitbonus und der Unsichtbarkeit stellt er sich den Terroristen, doch eine Gefahr droht: Wenn er zu lange unsichtbar ist, verschwindet sein Körper für immer.
Eine der grossen Stärken des Films ist die geniale Story, die wirklich durchdacht ist, und nie langweilig oder unlogisch wirkt. Mir gefällt der Aspekt der Zeitreisen, die es Hazard ermöglichen, sich selbst per Anruf zu warne. Der Film verbindet beides, Action und Romantik, aber er hat auch durchaus lustige Stellen, wie als Lee einen Gegner mit voller Wucht in einen Turm schleudert. Diese Szenen lockern den Film stark auf und geben ihm einen coolen, Lee-typischen Touch.
Darsteller
Lucas Lee liefert wieder einmal eine super Leistung ab und gefällt mir von Film zu Film immer besser. Mir gefällt sein trockener Humor, und natürlich die Coolness, mit der er die Terroristen fertig macht. Seine gute Leistung drängt die überzeugende Winifred Hailey, bekannt aus “You have no idea of Rome”, dafür in den Hintergrund, gegen Ende tritt sie ein bisschen stärker in den Vordergrund, als es darum geht, den Weltuntergang zu verhindern. Auch die Nebendarsteller, wie David Freeman als Antagonist, den Terroristenführer, gefallen. Auch die anderen Terroristen sind überzeugend besetzt und wirken mit ihren Bärten nicht irgendwie unglaubwürdig.
Soundtrack
Der gitarrengeprägte Score wurde von Nigel Godrich mit Unterstützung von Gitarrenass Dean “the Eagle” Hawking (Leadsänger und -gitarrist von “The Koopa Troopa Revenge”) geschrieben, das Titeltheme stammt aber von der kanadischen Band “Plumtree”:
Action & Spannung
Die Actionsequenzen sind immer gut und übersichtlich gestaltet, man verliert nie die Übersicht. Die Verfolgungsjagd zu Beginn und der finale Kampf zwischen Hazard und dem Terroristenführer (ganz genial Hazards Bazooka) sorgen für Spannung und Spektakel ohne Ende und bis zum Schluss ist nicht klar, ob es Hazard gelingt, die Terroristen zu stoppen und sein Leben und die Welt zu retten, aber auch seine Liebe zu finden.
Ein gelungenes Actionspektakel mit unerwarteten Wendungen und einem grandiosen Hauptdarsteller – Must see!
19 Kommentare »
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Ich bin grad sehr, sehr verwirrt, Mr. Pilgrim!
Kommentar von christian— 9. August 2010 #
Ach nö, du musst doch nicht verwirrt sein
Kommentar von graval— 9. August 2010 #
Der Film ist dermaßen unbekannt, dass nicht einmal ein Trailer auf YouTube davon existiert und dir Google bei der Suche nach “you just don’t exist” Ploppers Wörld als erstes ausspuckt. Auf den drei folgenden Seiten findet man nicht einmal die offizielle Webseite des Films. :shocked:
Kommentar von Lichtschwert— 9. August 2010 #
Edit:
Kommentar von Lichtschwert— 9. August 2010 #
Nett…
Dann schau mal die zweiten, dritten und vierten Ergebnisse brav durch?
Kommentar von graval— 9. August 2010 #
Tut mir Leid, aber ich finde auch auf der zweiten, dritten, vierten Seite nichts auf Google und YouTube. Auch die zweiten, dritten und vierten Ergebnisse sind keine Treffer.
Kannst du es vielleicht verlinken?
Kommentar von Lichtschwert— 9. August 2010 #
Du scheinst die Story des Films aus Mr. O’Malleys Träumen extrahiert zu haben, gibs doch zu!
Kommentar von christian— 9. August 2010 #
Ach, ich seh grad, es gibt noch mehr Poster zu Evans’, äh: Lees Filmen. Cool gemacht, M is for Marketing oder so
Kommentar von christian— 9. August 2010 #
Ich hätte ja nie gedacht, dass ich das mal schreibe, aber: Graval fucking rocks!
(Wobei ich ja “Let’s Hope There’s a Heaven” bevorzuge.)
Kommentar von Dr. Borstel— 9. August 2010 #
@Lichtschwert: Vielleicht hilft dir das hier ja auf die Sprünge

Ich hab den Film gewählt, weil im Gegensatz zum anderen mehr bekannt ist. Wenn auch nicht viel.
@Christian: So oder so ähnlich wirds gewesen sein
@Borstel: Danke, danke, ich habe ehrlich gesagt schon lange drauf gewartet
Kommentar von graval— 9. August 2010 #
Hier übrigens zwei Bilder vom Set: http://www.flickr.com/photos/radiomaru/4876054799/in/set-72157624653630900/ und http://www.flickr.com/photos/radiomaru/4876056411/in/set-72157624653630900/
Kommentar von christian— 10. August 2010 #
Baha…die Poster hab ich heute auch gerade entdeckt. Schreib zu den anderen bitte auch was. Ja? BITTE? BITTEBITTE?
Kommentar von Damian— 10. August 2010 #
Das versteht man ja nur als Scott-Pilgrim-Nerd auf Anhieb …
Heißt das jetzt, dein Artikel ist eine Fake-Kritik?
Kommentar von Lichtschwert— 10. August 2010 #
Soo geil
Kommentar von maloney8032— 10. August 2010 #
@Damian: Vielleicht

@Lichtschwert: So siehts aus, aber wie du ja bereits gemerkt haben wirst, gibt es genug von dieser Sorte.
@Maloney8032: 15:00 Uhr Treffpunkt moin?
Kommentar von graval— 10. August 2010 #
@Christian (Sorry hab deinen Kommentar erst jetzt ausm Spam gefischt): Genial… heisst das, es gibt vielleicht so Trailer à la Grindhouse? o.O
Kommentar von graval— 10. August 2010 #
Mir fallen nur 2 Worte ein: Awesome, Graval?!
Kommentar von Laosüü— 11. August 2010 #
*sichgeschmeicheltfühlt*
Kommentar von graval— 11. August 2010 #
Hollywood in reverse (28)…
Letzter Post vor der Mini-Sommerpause: Bis einschließlich Mittwoch bin ich urlaubsbedingt unerreichbar. Ich hoffe, ihr werdet es so lange ohne mich aushalten, auch wenn das natürlich eher unwahrscheinlich ist. Vielleicht tröstet euch folgende großartig…
Trackback by my life in reverse— 13. August 2010 #