NHHN 01 – Eine neue Hoffnung

13. März 2010 um 16:54 | Veröffentlicht in Blogosphäre, Die Welt..., New Holstice Holo News, Star Wars, Tag | 8 Kommentare
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In dieser Rubrik berichtet künftig unser Holo-Moderator Yavon Drivu über das Geschehen in der Galaxie für die Bewohner von New Holstice. Schnell, seriös und spitzenklasse – Das zeichnet die New Holstice Holo News aus!

Eine neue Hoffnung

Wie ich Ihnen bereits zuvor gesagt habe, bin ich überzeugt, dass sich zehntausend weitere Sternensysteme unserer Sache anschliessen werden, Gentlemen. – Lord Graval

Guten Tag, geschätzte Hörer!

Heute ist kein wichtiger Tag, für all jene, die sich von der Galaktischen Republik unterdrückt fühlen. Jene, die nicht mehr tatenlos zusehen wollen, wie die Korruption Überhand nimmt. Nein, heute ist ein wichtiger Tag für jene Individuuen, die die Weiten des Blog-Universums mit ihren Schriftstücken und Gedanken zum Sternenkrieg zu füllen versuchen. Wie sie wahrscheinlich durch die intergalaktischen Medien wie den Lightsaber-Boten oder die Neuen Star Wars Memoiren in Erfahrung bringen konnten, wurde gestern Abend der Grundstein für eine Allianz unabhängiger Schriftsteller gelegt, der Konföderation Unabhängiger Star Wars-Blogs, kurz KUB.

Unsere Reporterin Looda befindet sich gerade in Pau City, wo sie bis vor kurzem einer Pressekonferenz zur Gründung der KUB beiwohnte. Wenige Minuten vor diesem Interview hatte sie ausserdem noch die Gelegenheit, mit einem Gründungsmitglied zu sprechen.

Unsere Reporterin Looda, live aus Pau City

Genau, mein lieber Yavon, gerade eben habe ich mich mit Lord Graval, einem neureichen Kerkoiden und einem der Gründungsmitglieder der KUB unterhalten. Er konnte mir erzählen, was genau Sinn und Zweck dieser Organisation ist. So möchte man mit der KUB versuchen, eine möglichst grosse Zahl an Netzautoren (er nannte sie Blogger oder Bloger, ich bin nicht mehr sicher) zusammenzuführen und eine Einheit unter den vormals zerstrittenen und konkurrierenden Institutionen schaffen. Einige Welten, wie Kerkoidia, Utapau, Concord Dawn und Cato Neimoidia haben bereits ihre Unterstützung zugesagt, weitere sollten laut Graval folgen. Genauere Informationen würden sich jedoch in der Anfangsphase der Allianz herauskristallisieren, versicherte der Kerkoide.

Vielen Dank für diese ausführlichen Informationen, Looda. Nun, Lord Graval ist auf New Holstice kein neuer Name, schliesslich hatte er hier einige Jahre gelebt, bevor er dann nach Utapau zog. Doch wer sind die anderen beiden Gründungsmitglieder?

Ebenfalls einigermassen bekannt ist Dodkalm, ein Quarren vom Wasserplaneten Mon Calamari. Der Sohn eines reichen Händlers war Gründer der Dac Okto Corp, einer Lebensmittelfirma, die für ihren Delikatessen-Fisch bekannt ist, und die ihm ein Vermögen bescherte. Zehn Jahre vor der Schlacht um Naboo wurde er in die Liste der reichsten Männer der Galaxis aufgenommen, die er im Folgejahr sogar anführte.

Das dritte Gründungsmitglied ist ein lediglich unter seinem Codenamen “Lichtschwert” bekannter Muun von Muunilinst. Über ihn ist wenig bekannt, es wird behauptet, dass er ein Machtbenutzer sei und dass er sogar mit der dunklen Seite der Macht zu tun hatte, wovon jedoch keines erwiesen ist. Bekannt ist hingegen der Fakt, dass er eine renommierte Schiffswerft leitete, bevor diese in einer Schlacht der Klonkriege zerstört wurde. Lichtschwert ist nicht viel älter als Lord Graval, wenn auch wesentlich jünger als Dodkalm, wie er einst in einem Interview erzählte.

Wir werden mit Interesse verfolgen, wie es mit der KUB weitergehen wird, doch vorerst wünsche ich Ihnen einen schönen Abend, verehrte Hörer

Und vergessen Sie nicht, wieder einzuschalten wenn es heisst: “Yavon Drivu am Apparat!”

Iron Man (2008)

13. März 2010 um 11:59 | Veröffentlicht in Kino / Film | 11 Kommentare
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Gerade wieder Iron Man geschaut. Sozusagen als Einstimmung auf den zweiten Teil, der diesen Sommer erscheint. Nach Alice in Wonderland nun mein nächstes Kinohighlight. Ich liebe den Kick-Ass-Stil des Films, der durch die Wahl von ACDC für den Soundtrack des zweiten Teils unterstrichen wird. Dabei kenn ich Iron Man gar nicht. Ja überhaupt bin ich ein schlechter Comicfan. Ich lese keine Superhelden-Comics, liebe aber die Filme. Die Batman-Comics meines Bruders hab ich jeweils gelangweilt zugeklappt. Daher richten sich meine Erwartungen immer nach den Filmen und haben keinen Bezug zu den Comics oder den Charakteren, die die Comicleser kennen. ;) Vielleicht manchmal auch besser. So konnte ich mich rasch mit Heath Ledger als Joker anfreunden, womit ich ein Weilchen wohl alleine dastand :D Aber zurück zum Thema, zurück zu Jon Favreaus Superheldenverfilmung Iron Man.

Story

Tony Stark, Boss des Waffenherstellers Stark Industries, wird nach einer Waffenpräsentation in Afghanistan entführt und festgehalten. Er soll für eine Terroristengruppe, die Jericho, eben diese neue Waffe, bauen. Aufgrund einiger Raketensplitter die in den Körper gelangten, hat ihm sein Mitgefangener Yinsen einen Elektromagneten implantiert, der diese davor zurückhält, die Organe anzugreifen. Heimlich baut Stark eine Rüstung, die mit einem eingebauten Reaktoren funktioniert und gelangt so in die Freiheit. Zurück in Amerika arbeitet er daran, diese Rüstung zu verbessern. Doch er hat die Rechnung ohne den Firmenkonkurrenten Obadiah Stane gemacht…

Darsteller & Charaktere

Es gibt durchaus Filme, in denen Robert Downey Jr. mich überzeugt, mein lieber Christiansfoyer ;)  Dieser war zum Beispiel einer (Ich brauch übrigens noch einen passenden Übernamen für dich :P). Den Wandel vom Playboy zum Kerl, dem plötzlich die Augen geöffnet werden, vollzieht Downey Jr. vollkommen glaubwürdig. Jeff Bridges steht dem als gnadenloser, von Ehrgeiz getriebener Visionär (mit Segway ^^) in Nichts nach. Was mich – trotz der Tatsache, dass Don Cheadle übernimmt – stört, ist, dass die Rolle von Rhodes auf den zweiten Teil hin einen neuen Darsteller erhält. Ich mochte solche Darstellerwechsel noch nie, aber dafür kann Terrence Howard, zumindest was seine Darstellung von Rhodes in Teil 1 anging, nichts.

Actionszenen

Der Film lebt von seinen Actionszenen, von denen es zwar wenige, dafür unglaublich spannende gibt. Gerade die Luftfights gehen ab wie nix, allen voran der Fight mit den zwei Huntern, die übrigens interessanterweise als Whiplash I & II bezeichnet wurden… klingelts? Allgemein sind die Flugszenen sehr cool und vorallem glaubwürdig gestaltet. Auch der Schlussfight ist, aus visueller Sicht (klingt das doof), gelungen, ich liebe das Bild, wie Iron Man hochfliegt und dicht von Obadiah verfolgt wird. Genial.

Überzeichung

Ein Faktor, der zeitweise auf die Nerven ging, war die Überzeichnung der Figuren und Fights. Obadiah Stane wirkt teilweise sehr karikiert, wobei das bei einer weniger tiefgründigen Comicverfilmung noch durchgeht und gewissermassen auch zu seiner Figur passt. Weitaus nerviger waren die Zehn Ringe, bzw. die beiden Bosse, die eine ziemlich lächerliche Figur machen. Der finale Kampf zwischen Obadiah und Tony wirkte auch sehr voraussehbar, er war komplett nach dem Schema Punkt für den Bad Guy – Punkt für den Good Guy – Beinahe-Sieg für den Bad Guy – Last Minute Sieg für den Good Guy gestaltet. Etwas schade, aber der Film verträgt das gut, da er allgemein etwas parodistisches hat.

Soundtrack

Wer meine Reviews liest, der weiss, dass ich viel Wert auf den Soundtrack lege. Einen grossen Teil des “Kick-Ass-Feelins” übernimmt der rockige Score, der im zweiten Teil offenbar gänzlich weggelassen wird, und durch einen ACDC-Soundtrack ersetzt wird. Ob das eine gute Idee ist, weiss ich nicht. Ich glaube, man hätte besser einen Score und einen Soundtrack produziert, so ohne Score wirkt das Ganze sicher trocken. Jedenfalls ist der Soundtrack zu Iron Man sehr schön, auch wenn ich ihn etwas eintönig finde. Passt aber gut in den Film, und das zählt in erster Linie. Offenbar hat der Komponist Ramid Djawadi die Stücke erst auf Gitarre komponiert, und dann für Orchester umgeschrieben, um den rockigen Sound beizubehalten. Mission gelungen!

Iron Man vs. The Dark Knight

Welcher der beiden 2008 erschienenen Superheldenfilme wohl besser abschneiden würde, war eine vielfach gestellte Frage, doch letztlich obsiegte DC über Marvel und der dunkle Ritter brachte den Sieg heim. Nebst den offensichtlichen Differenzen zwischen den Filmen bilden sich auch andere Unterschiede. Auf der einen Seite, der düstere, grösstenteils ernsthafte Film, der vorwiegend in dunklen Farben gehalten wurde, auf der anderen Seite der Action-Film, voll mit Scherzen und gut verpacktem Slapstick. Hier der eher introvertierte und tiefgründige Chris Nolan, dort der ziemlich offene und verspielte Jon Favreau. Abgesehen davon, dass The Dark Knight für mich die ultimative Comicverfilmung ist, heisst das nicht, dass diese Machart die richtige ist. Oder hättet ihr euch Iron Man im düsteren Batman-Stil vorstellen können? Ich nicht. So unterschiedlich die Filme sind, beide sind auf ihre Art gelungen!

Bilderquelle: Cinefreaks.com

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