Wohin du auch gehst

27. Februar 2010 um 17:27 | Veröffentlicht in Buch, Die Welt..., Ich, Kino / Film | Hinterlasse einen Kommentar
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Eigentlich wollte ich über das Buch von Benjamin Prüfer erst schreiben, wenn ich es durch habe. Naja, ein bisschen früher schadet auch nicht. Der Autor schreibt darin über seine Beziehung zu Sreykeo Sorvan, die er 2003 in Kambodscha als Prostituierte kennenlernte, und bei der kurz darauf HIV diagnostiziert wurde. Das Buch ist schön geschrieben und Prüfer schreibt ehrlich und glaubhaft. Er versucht sich nicht als “Retter” darzustellen, sondern zeigt auch seine Gewissensbisse und Zweifel an der Beziehung und an sich selbst. Das Buch ist rührend, und nicht etwa kitschig, sondern einfach durch kleine Anekdoten wie Sreykeos “Lovebook Sreykeo and Benjamin Prufer” oder die kindliche Art von Sreykeo, die einer Krabbe “night-night” wünschte.

Was mich bewegt hatte, diesen Post schon jetzt zu schreiben, waren die Artikel über die Beziehung, die Prüfer verfasst hatte, und die ich eben entdeckt habe. Sogar ein Video habe ich gefunden, das einem ein Bild vom Autoren und Sreykeo gibt. Man kann sich über die umfassende Berichterstattung über die beiden sowie den Kinofilm dazu “Same Same – But Different” denken was man will, meiner Meinung nach finde ich es jedoch sehr wichtig, dass die Thematik Aids auch je länger, je mehr ins öffentliche Interesse gerückt wird.

Ich weiss auch nicht, ob ich den Kinofilm sehen werde, obwohl ich mich riesig darauf gefreut habe. Ich bezweifle, dass der Film dem Buch gerecht werden kann, denn das Buch kann und darf nicht nur auf die Lovestory reduziert werden, was ich befürchte, dass der Film tut.

Wer sich vor nackten Wahrheiten und einer schönen Liebesgeschichte nicht scheut, sollte das Buch unbedingt lesen.

Weiterführende Links:

Bildquelle: Die Fernsehagentur für jetzt.de

Dwung der Filminspektor

27. Februar 2010 um 00:19 | Veröffentlicht in Blogosphäre, Die Welt..., Ich, Kino / Film | 4 Kommentare
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Ich habe eine Internetgeschichte. Klingt sehr selbstüberzeugt, ich weiss, doch lasst mich erklären. Vielleicht erinnert sich mancher von euch noch an seine ersten Schritte im WWW. Man sucht etwas, das einem gefällt, landet auf einem Forum, was weiss ich, das ganze entwickelt sich weiter, und irgendwann später erinnert man sich an die Anfänge zurück. Bei mir begann es mit einem Gedichteforum, auf das ich Ende 2006 stiess. Dort habe ich die schrecklichsten Gedichte ever gepostet, mich wagemutig an Limericks versucht etc.

Irgendwann danach, es muss etwa ein Jahr später gewesen sein, hatte ich mein erstes Blog. Wie bei so vielem begann ich damit, bevor ich eine Ahnung hatte, worum es genau beim Bloggen geht, und tippte irgendwelchen Blödsinn ab. Leider kenn ich den Link nicht mehr, weil ich es ziemlich rasch aufgegeben habe. Auf meine ersten, gescheiterten Blogversuche folgte ein Filmblog, das ich 2009 begann, und weswegen ich hier eigentlich diesen Post schreibe. Eben gerade habe ich nämlich das Blog von “Dwung, dem Filminspektoren” wiederentdeckt. Und für alle Interessierten: Woher ich den Nick Spaloo hab, sollte dann auch klar sein ;) Gut geschriebene Texte sehen anders aus :P

Ich finde es cool, über ein Jahr später auf etwas zurückzublicken, auf das man zuvor sehr stolz war, das aber ehrlich gesagt, keine tolle Sache ist :)

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