Politik à la Suisse

12. Februar 2010 um 23:45 | Veröffentlicht in Uncategorized | 9 Kommentare
Schlagwörter: , , , , , ,

So sieht ein Schweizer Polit-Werbespot aus, nicht gefaked. Ich weiss noch nicht genau, ob die SP 11 nun für ADS oder für die Stadtparlamentswahlen (@Hirnwirr: Du erinnerst dich sicher noch an die ganzen Plakate für Frau Gut, Herrn Angst, etc. :)) Werbung macht.

Kaffee-Limericks

12. Februar 2010 um 22:56 | Veröffentlicht in Blogosphäre, Die Welt..., Ich, Kochen | 19 Kommentare
Schlagwörter: , , , , , , ,

Für Arvens Kaffee-Blogchallenge hab ich mich mal an Limericks zu Kaffee versucht. Ich geb ja zu, sie sind nicht perfekt, und ziemlich plump, aber immerhin hab ich die Pointe am Schluss halbwegs hingekriegt :D Wer Lust hat, zu dichten, reimen, schreiben oder zu fotografieren, sei herzlich eingeladen, den Link oben bitte sanft klicken! Und jetzt, meine unglaublichen Beiträge:

Es gab mal nen Typ namens Matte,
Der trank spätnachts noch ne Latte,
Darauf pappte er Sahne,
Doch im Mitternachtswahne,
Erwischte er Watte.

Ein andrer trank Kopi Luwak,
Er mochte so sehr den Geschmack,
Doch sein Freund ihm erklärte,
Dass was er verzehrte,
Ist
Katzenkack.

(Frei nach “The Bucket List” ;))

Ein Mann der hiess Toni Memesso,
Der schlürfte als Aufputsch Espresso,
Er dacht es hätt’ Stil,
Doch trank er zu viel,
Da konnt man ihn vergesso!

Hörtipp: Lunik

12. Februar 2010 um 16:19 | Veröffentlicht in Ich, Kino / Film, Musik, Tag | 7 Kommentare
Schlagwörter: , , , , , , ,

Heute eben in der Zeitung gelesen: “Das neue Album von Lunik ab heute in den Läden!” Zwei Fragen stellen sich mir: 1. WTF – Lunik hatten sich doch getrennt, hab ich was verpasst? 2. Warum hab ich dennoch nix mitgekriegt? Kurz auf Wikipedia informiert, und gesehen, dass sich Lunik 1. nicht getrennt hatten, sondern lediglich ein Nebenprojekt am Laufen war und 2. bereits 6 Alben rausgebracht hatten, und nicht 3 wie ich vermutet hab. Nachholbedarf also.

Wahrscheinlich kennen nur die wenigsten meiner grösstenteils deutschen Leserschaft Lunik, daher ein kurzes Profil zur Band. Lunik ist eine mittlerweile fünfköpfige Popgruppe aus der Schweiz, deren Frontfrau Rahel “Jaël” Krebs den englischen Texten die richtige Portion Tiefe verleiht. Vergleichbar ist Lunik mit Wir sind Helden, abgesehen, davon, dass sie englisch singen und ihr Pop etwas “sanfter” ist. Stimmlich lassen sich jedoch Parallelen zwischen den Sängerinnen erkennen, und auch die Instrumentezusammensetzung ist bei beiden Bands dieselbe und man verzichtet fast gänzlich auf andere Instrumente. Beim neuen Album jedoch sind auch Streicher mit von der Partie, wie Jaël in einem Interview bestätigte.

Bekannt wurden Lunik durch das leicht hochnäsig anmutende Stück “Most Beautiful Song”, das sich 14 Wochen in den Schweizer Charts halten konnte, und das im Globi-Film verwendet wurde. Das Stück wurde von einer Kollegin seinerzeit als “chipmunked” bezeichnet, womit sie nicht ganz so unrecht hat ;) Später folgte das Album “Preparing to Leave”, das Ohrwürmer wie “Little Bit” und Life is All Around You” hervorbrachte. Ein bisschen melancholischer als der Vorgänger, finde ich, obwohl selbst dieser schon ziemlich melancholisch war. Sound für ruhige Momente, in denen man nicht so toll drauf ist.

Die angesprochene Trennung, die sich als Nebenprojekt namens MiNa herausstellte, das man angepeilt hatte, weil man die geschriebenen Songs nicht passend für Lunik fand, hat bisher nur ein Album hervorgebracht, und dieses wiederum nur eine Single. Beim Durchhören verstehe ich den Punkt von Jaël und Luk und kann mich mit dem Gedanken anfreunden die Scheibe in naher Zukunft mal in meinem CD-Regal vorzufinden.

Die Schweiz und ihre Fussballstadien

12. Februar 2010 um 08:39 | Veröffentlicht in Die Welt..., Sport | 2 Kommentare
Schlagwörter: , , , , , , , , , , , ,

Fussballstadien in der Schweiz haben einen schweren Stand. Von den 10 Teams haben deren 9 ein eigenes Stadion, und nur 6 der Stadien fassen über 15’000 Zuschauer. Ausserdem gibt, bzw. gab es zwei Klubs, die mit neuen Stadien in der zweithöchsten Klasse spielen. Für ein Jahr war dies der FC St. Gallen, der ein neues Stadion bauen liess und prompt abstieg, mittlerweile aber wieder oben ist. 2003 wurde in Genf das “Stade de Genève” erbaut für den Traditionsverein Servette-Genf, die kurz darauf konkurs gingen und zeitweise in der dritten Spielklasse dümpelten. Die Schweizer Fussballstadien sind bis auf vier Stadien Kleinstadien, was die Infrastruktur angeht. Gerade mal die vier Grossstädte stellen je ein grosses Stadion. In Basel ist das der St. Jakob Park, das grösste Stadion der Schweiz, das internation mithalten kann und das älteste der Grossstadien ist. Das Nationalstadion der Schweiz hingegen steht in Bern unter dem Namen Stade de Suisse und ist regelmässig Austragungsort der Nationalspiele. St. Gallen stellt das bereits erwähnte Stadion, das man AFG-Arena taufte. Ein Spezialfall und der Grund für diesen Post ist Zürich mit seinem Stadion, bzw. seinen Stadien. Ich glaube, das wird ein langer Post :)

Die beiden Zürcher Klubs FC Zürich und Grasshoppers Zürich hatten lange je ein Stadion; der FCZ spielte im Letzigrund, und GC im Hardturm. Aus dem Letzigrund machte man eine Leichtathletik-Arena, wofür man dann den Hardturm umbauen liess. Leider stiess das auf Gegenwehr vor dem Volk, sodass man das Stadion abriss, bevor man überhaupt Sicherheit hatte, dass auch alles klappte. Nun, es klappte nicht, jedenfalls nicht auf die EM 2008, und so musste man auf den Letzigrund switchen, der mittlerweile bereits ausgebaut war, und entschied sich dafür als EM-Stadion. Das Hardturm hat nun seine Geldgeber verloren und es wird sehr wahrscheinlich ein 20’000-Plätze-Stadion gebaut. Heisst, Riesen-Tam-Tam für ca. 2000 zusätzliche Plätze. Und den Charme des Stadions hat man auch kaputt gemacht. :(

Jedenfalls spielen GC und der FCZ nun im Letzi, in Zukunft wollte man dann beide im Hardturm spielen lassen. Dann die Hiobsbotschaft: Das Letzi-Dach hat einen Riss, wahrscheinlich durch zu schnelles Bauen, wodurch man nun, wie man gestern eben entschied, die Spiele der nächsten drei Wochen verlegen, verschieben oder streichen muss. Dummerweise steht gerade das Stadtderby FCZ-GC an >.< Wir werden ja sehen, was passiert. Aber eines ist klar: In der Organisation der Stadien muss hier noch einiges gehen, bevor wir uns ein Fussballland schimpfen dürfen.

Bloggen Sie auf WordPress.com. | The Pool Theme.
Einträge und Kommentare feeds.

Follow

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.