Projekt 52/5 – Die Farbe Grün
7. Februar 2010 um 17:23 | Veröffentlicht in Projekt 52 | 4 KommentareSchlagwörter: Cola, Farin, Glas, Kalender, Projekt 52
Wie mag so ein grünes Colaglas wohl von innen aussehen, fragte sich das pönckigste Häkelschwein der Welt und beschloss, dies gleich herauszufinden. So erwischte ich Farin dabei, es sich im Colaglas gemütlich zu machen. Leider ist auf dem Foto nicht ersichtlich, dass er mir mit der linken Vorderpfote zuwinkte. Den Hintergrund bildet übrigens, ebenfalls schlecht zu sehen, ein Bild eines Urwalds, aus einem Panoramakalender
Sherlock Holmes (2010)
7. Februar 2010 um 16:22 | Veröffentlicht in Kino / Film, Musik | 14 KommentareSchlagwörter: Dubliners, Guy Ritchie, Iron Man 2, London, Robert Downey Jr., Sherlock Holmes, Slapstick, Tower Bridge
Achtung: Massive Storyspoiler!! o.O
Ich hab mir gestern Abend Guy Ritchies Sherlock Holmes angetan. Meine Erwartungshaltung vor dem Film war knietief – oder um es in Silencers Worten auszudrücken “tief wie Limbostange”. Wahrscheinlich half mir diese Tatsache, dass ich dem Film noch etwas abgewinnen vermochte. Der Film ist unterhaltend, und von der im Vorfeld so kritisierten Beziehung zwischen Holmes und Watson ist nichts zu sehen…
Story
Die Story des Films ist wirr. Zwar wird zum Schluss etwas Licht ins Dunkle gebracht, doch das mindert den Umstand, das der Zuschauer gut zwei Stunden lang keine Ahnung hat, was jetzt genau passiert, nicht. Das ist der wohl gewichtigste Negativpunkt am Film. Gut finde ich jedoch, dass gegen Ende des Films aufgedeckt wird, dass doch keine Magie im Spiel war und sämtliche magischen Ereignisse perfekt vorbereitet und ausgeklügelt waren. Ebenso gefiel mir, wie Holmes anhand kleinster Details grössere Zusammenhänge erkannte – ziemlich unrealistisch, aber cool
Darsteller
Die Darsteller sind im Grunde sehr gut. Jude Law mimt den Watson glaubwürdig und auch der Bösewicht, Lord Blackwood ist grossartig gespielt, und erinnert optisch zeitweise an den Grossmeister des Horrors, Christopher Lee. Speziell gefallen hat mir der Unterhund Dredger, der französische Muskelprotz – eine der besten Figuren und auf eine coole Art unendlich sympathisch. Rachel McAdams gibt eine intrigante und starke Irene Adler, eine Bösewichtin und die Frau an Holmes’ Seite. Nicht wirklich gefallen und annähernd enttäuscht hat mich – und das ist der zweite Minuspunkt an diesem Film – Robert Downey Jr. als Holmes. Er wirkte oft abwesend und wird der Rolle des Holmes nicht wirklich gerecht. Ob er gedanklich schon bei Iron Man 2 war?
Soundtrack
Dem Soundtrack gegenüber war ich anfangs recht skeptisch. Hans Zimmer tanzt mir in letzter Zeit auf zu vielen Hochzeiten. Und in den meisten Fällen, bzw. an den meisten Hochzeiten ist sein Sound derselbe wie bereits in tausend Produktionen zuvor. Lediglich Madagascar 2, der Simpsons Movie, die Pirates-Filme und Batman verfügen über eine hörbar eigene Musiksprache, die sich klar von den anderen Filmen mit Zimmer-Soundtracks unterscheidet. Und eben Sherlock Holmes. Zimmer setzt dabei auf irische und schottische Klänge und Banjos, was dem Ganzen einen altenglischen Hauch verleiht. Ganz cool ist auch der Song “Rocky Road to Dublin” von “the Dubliners”, der während dem Boxkampf ertönt. Eine Perle sondergleichen.
Humor
Der Film wird von seinen Witzen und dem Slpastick getragen. Anstelle einer guten, durchdachten Story entschied man sich für schräge Sprüche und Slapstick-Einlagen. Naja, dann halt. Ich muss jedoch gestehen, dass die Comedy im Film echt gelungen ist und die Running Gags allesamt funktionieren! Unfreiwillig komisch ist der Dialog zwischen Holmes und dem erwähnten französischen Schläger Dredger auf französisch. Während der eine Schauspieler tatsächlich französischsprachig ist, müht sich der andere mit franggsee ab und bringt echt schiefe Zeilen raus
Als Billingue hab ich mich bei dieser Szene natürlich totgelacht – allein
Bilder & Sound
Ein grosses Plus kriegt der Film in seiner Bildsprache. Die Aufnahmen sind grandios, was sich schon zu Beginn abzeichnet, als die Kamera im Intro der Pferdekutsche folgt. Die Bilder auf der unvollendeten Tower Bridge sind ein weiteres Highlight und zeigen, dass Guy Ritchie weit mehr drauf hat, als Beziehungsgeschichten mit Madonna. Echt spitze sind die Szenen, in denen Holmes kämpft und die einzelnen Schritte durchgeht. Die Schläge werden dann hollywoodtypisch abgeslowt und mit knochenbrechenden Krschs! verstärkt – echt schräg. Diese Szenen sind immer wieder lustig anzusehen
Der Film ist zwar nicht schlecht, doch er ist keine Wucht. Viel zu belastend ist die Tatsache, dass man den Faktor “Story” zu stark vernachlässigt hat. Ansonsten wär der Film gelungen, aber so kriegt er nur ein “Nett” von mir
The Secret of the Göttinger-Connection
7. Februar 2010 um 15:14 | Veröffentlicht in Blogosphäre, Die Welt..., Ich, Tag | 25 KommentareSchlagwörter: Blogosphäre, Göttingen, Hirnwirr, Touristen, Zürich
Gerade für mich als Schweizer ist es wohl eher unwahrscheinlich, dass ich je einen der bekannten Blogger treffen werde – es sei denn, diese besuchen die Schweiz. Das war gestern mit Hirnwirr der Fall. Sie hatte von jemandem Fahrkarten nach Zürich gekriegt, sodass wir uns um acht Uhr morgens am Hauptbahnhof in Zürich trafen. Sie kam mit ihrem Sohn, der ein Jahr älter war als ich, und wir machten zu dritt eine City-Tour. Erst gings mit der Polybahn zur Uni rauf, dann zum See, aufs Grossmünster, ins Fraumünster, auf den Lindenhof und die Bahnhofstrasse entlang. Obwohl ich oft in Zürich bin, hab ich einige der Touristenattraktionen selbst noch nie besucht, und so war vieles auch neu für mich. Zu Mittag assen wir in einem Restaurant, das komplett wie ein Kino eingerichtet ist und dessen Speisekarte auf einer Filmrolle serviert wird und dessen Gerichte Namen wie “Titanic”, “Ratatouille” und “Some like it hot” tragen.
Hirnwirr hat sich als so erwiesen, wie ich sie mir vorgestellt hab, wenn auch weniger wirr
Wir konnten uns gut austauschen, und auch mit ihrem Sohn, der sich als Kinokenner und offenbar auch -freak erwies, verstand ich mich prima! Hirnwirr verriet mir viel über die Göttinger-Connection, und ich merke, dass die Blogosphäre viel verworrener ist, als ich dachte. Aaaber – ich weiss jetzt alles über jeden einzelnen Blogger aus G-Town. Aaa-lles! Seht euch vor… ;)
Es war ein lustiger Nachmittag, und vielleicht gelingt es mir ja mal, G-Town aufzusuchen
Bloggerio-Kart today?
7. Februar 2010 um 10:22 | Veröffentlicht in Blogosphäre, Fragen | 4 KommentareSchlagwörter: Bloggerio-Kart, Mario Kart, Wii, Zeit
Startet heute eigentlich noch ein Bloggerio-Kart? Für die Neuen wirds nämlich eng, wenn sie eure Codes nicht haben… Wer ist denn jetzt genau dabei?
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